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Warum die Redaktion der HASEPOST und viele andere Gebäude heute orange leuchten

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Jeden dritten Tag stirbt in Deutschland eine Frau durch Partnergewalt – und doch spricht man nicht darüber. Viele Frauen, die von sexueller Gewalt betroffen sind, haben Angst davor Gewalttaten gegen sie anzuzeigen oder darüber zu reden. Um ein Zeichen gegen Misshandlungen zu setzen, leuchtet Deutschland heute, am 25. November 2019, orange – darunter auch die Redaktion der HASEPOST.

In mehr als 100 Städten und Kommunen erstrahlen ab dem 25. November 2019 Wahrzeichen und Gebäude. Der ZONTA Club „Westfälischer Friede“ beteiligt sich in Osnabrück an der weltweiten Aktion „Orange the World“ und ZONTA says NO anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. In der Friedensstadt werden über 30 Gebäude leuchten: unter anderem das Heger Tor, IHK, Polizeidirektion, Landgericht, Theater, OsnabrückHalle, Kulturhaus, Lagerhalle, Berliner Carré der Sparkasse und die Redaktion der HASEPOST. Jedes orange angeleuchtete Gebäude ist ein Statement: Nein zur Gewalt an Frauen und Mädchen!

ZONTA Says NO mit Orange The World

Weltweit ist jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von sexualisierter Gewalt betroffen. Mit ZONTA Says NO beteiligt sich Zonta International daher im Jahr seines 100-jährigen Bestehens erneut an „Orange The World“, die von den Vereinten Nationen initiierte Kampagne zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Getragen wird ZONTA Says NO von 136 Zonta-Clubs in Deutschland und insgesamt rund 1.200 Zonta-Clubs in 63 Ländern quer über den Globus. Öffentliche Institutionen, Organisationen, kleine und große Unternehmen unterstützen die ZONTA Says NO-Aktivitäten der Clubs vor Ort.

Aktionsschwerpunkt: Kinderehen beenden

Zonta International setzt sich im Rahmen der Aktionen verstärkt auch für ein Ende der weit verbreiteten Kinder- und Zwangsehen ein. „Alle zwei Sekunden wird weltweit ein Mädchen verheiratet. Was oft in der Absicht geschieht, die eigenen Töchter zu schützen bedeutet meist das Gegenteil: den Abbruch der Schulbildung und ein fremdbestimmtes Leben unter den Bedingungen physischer und psychischer Gewalt. Dagegen setzen wir uns entschieden auf allen Ebenen unserer weltweiten Organisation ein“, erklärt Susanne von Bassewitz, seit 2018 die erste deutsche internationale Präsidentin von Zonta International.
Die heute mit generellem konsultativen Status auf UN-Ebene global agierende Serviceorganisation berufstätiger Frauen wurde vor 100 Jahren am 8. November in Buffalo, New York, gegründet und setzt sich seitdem dafür ein, Gewalt gegen Frauen und Mädchen ein Ende zu setzen.

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