Deutschland & die Welt Währungskorb bei Facebooks Libra noch offen

Währungskorb bei Facebooks Libra noch offen

-

[the_ad_group id="106177"]
[the_ad_group id="107069"]


Foto: Facebook, über dts

Genf (dts) – Die Libra-Association, die das von Facebook und anderen angekündigte Digitalgeld herausgeben wird, hat Berichte dementiert, wonach für ihren Währungskorb schon Prozentsätze feststünden. „Das ist falsch, wir können heute noch auf keine exakten Zahlen festlegen“, sagte Bertrand Perez, der Vorsitzende der Libra-Association, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Am Wochenende hatte das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ unter Berufung auf einen Brief von Facebook an einen Linken-Bundestagsabgeordneten gemeldet, dass der Libra-Währungskorb zu 50 Prozent Dollar, 18 Prozent Euro, 14 Prozent Yen, 11 Prozent Pfund und 7 Prozent Singapur-Dollar enthalten werde, aber keinen chinesischen Yuan.

[the_ad_group id="110538"]

Es lege auch nicht Facebook, sondern der Council der Libra-Vereinigung die Werte fest, so der Libra-Manager weiter. Yuan werde nicht enthalten sein, bestätigte er. Die Digitalwährung, die wie Bitcoin auf der Blockchain-Technologie beruht, soll in der zweiten Jahreshälfte 2020 starten. In der Libra-Vereinigung mit Sitz in Genf sind derzeit 29 Unternehmen und Organisationen Mitglied, darunter neben Facebook große Konzerne wie Visa und Mastercard, Paypal und Uber sowie ein paar Non-Profit-Organisationen. Die Libra-Vereinigung wolle keine Gewinne machen, sagte Perez. „Libra ist kein Investment-Vehikel“, hob er hervor. Das Geld der Nutzer werde in bestehende staatlichen Währungen und zum kleinen Teil in kurzlaufenden Anleihen angelegt. Falls diese positive Zinsen abwerfen, würden davon die Kosten der Association gedeckt (darunter die Personal- und Server-Kosten) und Projekte der NGOs finanziert, so Perez weiter. Libra könne Zahlungen – etwa die „Remittances“ von Gastarbeitern, jährlich fast 600 Milliarden Dollar betragen – sehr viel günstiger und schneller machen. Die Bedenken vieler Regulierer und Regierungen gegen Libra könne er verstehen, so der Libra-Chef. Gegenwärtig beantrage er eine Lizenz bei der Schweizer Finanzaufsicht Finma als Zahlungsdienstleister. Libra werde keine private Geldschöpfung betreiben. „Libra spiegelt genau die staatliche Geldpolitik wieder, es ist ihr Abbild“, sagte Perez der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

[the_ad_group id="110533"]

[the_ad_placement id="basic-banner-unten"]
dts Nachrichtenagentur
Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.

aktuell in Osnabrück

Aufstieg des VfL Osnabrück als Gemälde im Diözesanmuseum

Platzsturm nach dem Aufstieg: Die VfL-Anhänger Werner Kavermann (rechts) und Hermann Queckenstedt möchten den Lilaweißen in schweren Tagen den...

Gebäude-Check PLUS – Geförderte Energieberatung in Osnabrück

Mit der Expertenmeinung die Weichen für die energieeffiziente Gebäudesanierung stellen, um einen Beitrag für das Klima zu leisten sowie...

Jugendämter: Zahl der Schulabbrecher könnte sich verdoppeln

Foto: Jugendliche auf einer Parkbank mit Bier, über dts Berlin (dts) - Die Jugendämter in Deutschland schlagen angesichts der...

Justizministerin ruft Polizei zu Härte bei Corona-Demos auf

Foto: Corona-Demo, über dts Berlin (dts) - Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat die Polizei zu einem konsequenten Vorgehen bei...

 

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion

Hasepost Zeitung für Osnabrück

Kostenfrei
Ansehen