HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
So feierte der Schaustellerverband Weser-Ems in Osnabrück 100+5...
Ab heute (6. März) wird die Autobahn A1...
Spaziergängerin findet Rucksack mit Drogen in Glandorf
Kurzfristige Vollsperrung am 5. März aufgrund von Fahrbahnschäden...
Gute Nachricht des Tages: Wüste glänzt bei Jugend...
IHK und Unternehmer aus der Region Osnabrück für...
Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30
Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...
Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem...
Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltViele IGeL schaden: Medizinischer Dienst fordert Aufklärungspflicht
Deutschland & die Welt

Viele IGeL schaden: Medizinischer Dienst fordert Aufklärungspflicht

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 19. August 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 19. August 2025
Medizinischer Dienst Bund am 19.08.2025 / via dts Nachrichtenagentur
15

Der Medizinische Dienst Bund fordert mehr Aufklärung über das Schadensrisiko bei Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Viele Angebote hielten nicht, was sie versprechen; zugleich werden jährlich Milliardenbeträge für solche Leistungen ausgegeben. Besonders kritisch bewertet die Organisation Hyaluronsäure-Injektionen bei Arthrosen, während zur Stoßwellentherapie widersprüchliche Studienergebnisse vorliegen.

Forderung nach besserer Aufklärung

Der Medizinische Dienst Bund fordert mehr Aufklärung über das Schadensrisiko bei Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL). Viele IGeL hielten nicht, was sie versprechen, teilte der Medizinische Dienst Bund am Dienstag mit. „Viele Selbstzahlerleistungen schaden mehr als sie nützen“, sagte MD-Bund-Chef Stefan Gronemeyer. Besorgniserregend sei, dass in den ärztlichen Praxen oftmals nicht über das Schadensrisiko aufgeklärt werde. „Die Praxen sollten verpflichtet werden, unabhängig erstellte wissenschaftsbasierte Bewertungen und Informationen regelhaft anzubieten.“, sagte MD-Bund-Chef Stefan Gronemeyer. Darüber hinaus sollten IGeL nicht an dem Tag erbracht werden dürfen, an dem sie angeboten werden.

Bewertung von Hyaluronsäure-Injektionen

„Bei der Auswertung der Studien zu Hyaluronsäure-Injektionen bei Hüft- und Kniegelenksarthrosen zeigt sich, dass der Schaden den Nutzen überwiegt“, sagte Stefan Lange, Bereichsleiter Evidenzbasierte Medizin beim MD Bund. „Das Risiko für unerwünschte Ereignisse ist deutlich erhöht. Die damit verbundene Schmerzreduktion ist so minimal, dass sie klinisch nicht von Bedeutung ist.“, sagte Stefan Lange. Hyaluronsäure-Injektionen bei Knie- und Hüftgelenksarthrosen gehören zu den häufig angebotenen IGeL im Bereich der Orthopädie. Die Injektionen erfolgen direkt in das betroffene Gelenk und sollen die Folgen des arthrosebedingten Knorpelabbaus abmildern, indem sie die fehlende Gelenkflüssigkeit durch Hyaluronsäure ersetzen. Damit soll die Gleitfähigkeit des Knorpels verbessert und die damit verbundenen Beschwerden vermindert werden.

Uneinheitliche Evidenz zur Stoßwellentherapie

Nicht überzeugend sei die Studienlage zur Bewertung der Extrakorporalen Stoßwellentherapie zur Behandlung der sogenannten Kalkschulter und des Tennisarms, so die Expertenorganisation. Bei der Kalkschulter handelt es sich um eine schmerzhafte Veränderung der Sehnen im Schultergelenk, die durch Kalkablagerungen verursacht wird. Die Patienten leiden unter Schmerzen und einer verringerten Beweglichkeit. Der sogenannte Tennisarm ist eine schmerzhafte Sehnenerkrankung im Unterarmstreckmuskel.

Das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors konnte nur wenige aussagefähige Studien zum Einsatz der Stoßwellentherapie in diesen beiden Fällen finden. Zum Teil kamen die Studien zu widersprüchlichen Ergebnissen zum Nutzen und Schaden der Extrakorporalen Stoßwellentherapie. In der Gesamtschau fielen die Bewertungen bei beiden Therapien mit „unklar“ aus.

Jedes Jahr geben gesetzlich Versicherte mindestens 2,4 Milliarden Euro für Individuelle Gesundheitsleistungen aus, die privat von ihnen zu bezahlen sind, knapp 400 Millionen Euro davon allein für orthopädische Leistungen.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Trabert gibt Bundestagsmandat aus Gesundheitsgründen ab, Lindner rückt nach
nächster Artikel
Dax zum Mittag im Plus nach schwachem Start

das könnte Sie auch interessieren

CDU will Mitte 2027 Steuerentlastung für mittlere Einkommen

6. März 2026

Bayaz fordert nach Cum-Ex bessere Vernetzung der Finanzbehörden

6. März 2026

Familienministerin Prien zeigt Verständnis für Frauenstreik am 9....

6. März 2026

Wirtschaftsweiser Werding kritisiert SPD-Forderung nach Übergewinnsteuer

6. März 2026

Prien will Ministeriumsnamen um Männer erweitern

6. März 2026

Krankenkassen: Krankenhausreform wichtig, aber kaum Einsparungen erwartet

6. März 2026

Grüne und Unternehmen stellen sich gegen Netzpaket der...

6. März 2026

US-Börsen rutschen ab: Blue Chips stark unter Druck

5. März 2026

Nato erhöht Raketenabwehr nach iranischem Angriff auf Türkei

5. März 2026

CDU und Grüne laut Umfrage gleichauf vor BW-Wahl

5. März 2026


Aktuelle Artikel

  • So feierte der Schaustellerverband Weser-Ems in Osnabrück 100+5 Jahre Jubiläum

    6. März 2026
  • CDU will Mitte 2027 Steuerentlastung für mittlere Einkommen

    6. März 2026
  • Bayaz fordert nach Cum-Ex bessere Vernetzung der Finanzbehörden

    6. März 2026
  • Familienministerin Prien zeigt Verständnis für Frauenstreik am 9. März

    6. März 2026
  • Wirtschaftsweiser Werding kritisiert SPD-Forderung nach Übergewinnsteuer

    6. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3