# Viele Arbeitgeber zahlen zu wenig Sozialbeiträge Datum: 03.07.2025 01:04 Kategorie: Deutschland & die Welt URL: https://www.hasepost.de/viele-arbeitgeber-zahlen-zu-wenig-sozialbeitraege-611045/ --- Viele deutsche Arbeitgeber haben im Jahr 2023 weniger Sozialbeiträge für ihre Mitarbeiter gezahlt als vorgeschrieben. Das geht aus den Ergebnissen der regelmäßigen Betriebsprüfungen der Deutschen Rentenversicherung hervor, wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe) berichtet. Insgesamt wurden Nachforderungen in Höhe von rund 840 Millionen Euro festgestellt, während zugleich rund 86 Millionen Euro an zu viel gezahlten Beiträgen entdeckt wurden. ## Betriebsprüfungen decken Beitragsdifferenzen auf Im Rahmen der routinemäßigen Überprüfungen der Arbeitgeber durch die Deutsche Rentenversicherung zeigte sich, dass es 2023 erhebliche Differenzen bei den abgeführten Sozialbeiträgen gab. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf diese Prüfungen berichtet, mussten die Unternehmen rund 840 Millionen Euro nachzahlen. Gleichzeitig wurden etwa 86 Millionen Euro identifiziert, die zuvor zu viel gezahlt worden waren. ### Gesetzliche Prüfungspflicht für Arbeitgeber Die Deutsche Rentenversicherung ist gesetzlich verpflichtet, jeden Arbeitgeber mindestens alle vier Jahre einer Betriebsprüfung zu unterziehen. Ziel dieser Prüfungen ist es, eine Verjährung von fehlerhaften Zahlungen zu verhindern. Dabei wird insbesondere untersucht, ob die Unternehmen ausreichende Beiträge an die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung abgeführt haben. ### Überprüfung schützt Sozialversicherungssystem Die Ergebnisse der Betriebsprüfungen verdeutlichen laut „Neue Osnabrücker Zeitung“, wie wichtig diese Kontrollen für das korrekte Funktionieren des Sozialversicherungssystems sind. Durch die regelmäßige Überprüfung können sowohl Nachforderungen erhoben als auch zu viel gezahlte Beiträge an die Arbeitgeber zurückgegeben werden. Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, 3. Juli 2025 01:04. --- Quelle: Hasepost.de - Die Zeitung für Osnabrück