Aktuell 🎧Videospot über „Netzwerkarbeit Häusliche Gewalt – Osnabrücker Modell”

Videospot über „Netzwerkarbeit Häusliche Gewalt – Osnabrücker Modell”

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Gewalt (Symbolbild)

Passend zum internationalen Gedenktag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November haben Stadt und Landkreis Osnabrück gemeinsam mit vielen Beteiligten den Videospot „Netzwerkarbeit Häusliche Gewalt – Osnabrücker Modell” produziert, der die Netzwerkarbeit im Bereich der häuslichen Gewalt anhand der Region Osnabrück vorstellt.

Der Film hatte bei der Auftaktveranstaltung zu den Antigewaltwochen im Kreishaus am 5. November Premiere. Im Fokus der Veranstaltung standen die unterschiedlichen Hilfe- und Interventionsmöglichkeiten in Stadt und Landkreis Osnabrück bei häuslicher Gewalt, die von den jeweiligen Beratungsstellen und Hilfeeinrichtungen in Kurzbeiträgen vorgestellt wurden. Die rund 70 Teilnehmenden, zu denen auch die Kommunalpolitik gehörte, haben so einen Eindruck von den vielfältigen Angeboten bekommen.

Gewaltprävention

Es wurde aber auch deutlich, dass vieles davon auf wackeligen Füßen steht, da die Finanzierung nicht gesichert ist. Eine weitere wichtige Erkenntnis des Vormittags war, dass sich Prävention auszahlt, da die Folgekosten zur Behandlung von Gewalt wesentlich höher sind. Hier setzt auch der Videospot an.

Test49

Unter dem Motto „Osnabrück gegen Gewalt“ hat sich ein starkes Netzwerk aus den oben genannten Beratungsstellen, Hilfeeinrichtungen und Institutionen formiert, das sich seit vielen Jahren sehr engagiert gegen Gewalt an Frauen und Mädchen einsetzt. Im Fokus des Films steht das Fallmanagement zum Erkennen von Hochrisikofällen häuslicher Gewalt.

Osnabrücker Modell

Die Region Osnabrück hat damit niedersachsenweit Modellcharakter, wenn es um die Bekämpfung von häuslicher Gewalt geht. Der Film zeigt auf, wie die Netzwerkarbeit im Bereich häusliche Gewalt in der Region Osnabrück erfolgreich umgesetzt wird. Er dient damit auch als Anregung für andere Regionen, die ein Fallmanagement zur Erkennung von Hochrisikofällen und Verhinderung von Femiziden (Tötung von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts) institutionalisieren wollen.

Der Film ist Teil des landesweiten Projekts „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“ und wurde vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie vom Landkreis und der Stadt Osnabrück finanziert.

PM
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