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VfL-Trainer Daniel Thioune soll beim HSV und beim FC St. Pauli der Wunschkandidat sein

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Noch sind es Spekulationen und per Vertrag wäre Daniel Thioune bis Ende Juni 2021 beim VfL Osnabrück gebunden, doch glaubt man Medienberichten von der Elbe und den etwas zeitverzögert einsetzenden Spekulationen an der Hase, dann hat nicht nur der HSV, sondern auch der FC St. Pauli den Erfolgstrainer aus Georgsmarienhütte ganz oben auf ihrer Wunschliste für die kommende Saison.

Mit dem Weggang von Dieter Hecking, der es nicht geschafft hat, den HSV wieder zurück in die erste Liga zu führen, gibt es an der Elbe jetzt ein akutes Trainer-Vakuum, das gefüllt werden muss.

Zuerst berichtete am Wochenende die Hamburger Morgenpost (MOPO), Thioune gehöre „zum aktuell engen Kreis der aussichtsreichen Kandidaten, mit denen der Kiezklub Gespräche führt“.
Bei St. Pauli soll man vor allem den Aspekt schätzen, dass es der VfL trotz vergleichsweise kleinem Budget unter Thioune die Saison einen Tabellenplatz vor St. Pauli beenden konnte. Nach Informationen der MOPO war Thioune bereits 2019 im Gespräch für St.Pauli, wurde aber vereinsintern noch abgelehnt, das könnte ein Jahr später anders sein.

Thioune verschaffte sich Respekt beim HSV

Aber auch beim HSV hat sich Thioune inzwischen viel Respekt verschafft, immerhin schaffte es der VfL mit vier Punkten aus den Duellen mit dem früher auf Sieg abonnierten HSV hervorzugehen.
Mit dem nun abgängigen HSV-Trainer, den der VfL-Erfolgstrainer beerben könnte, verbindet Thioune eine gemeinsame Zeit beim VfB Lübeck. Anfang der 2000er Jahre wurde der Stürmer Thioune noch vom späteren HSC-Coach trainiert.

Hamburger wollen Thioune für St. Pauli

Die Leser der Hamburger Morgenpost haben bereits entschieden: In einer Online-Umfrage votierten (Stand 07:00 Uhr) rund 57% dafür, dass Thioune der richtige Trainer für St. Pauli wäre (ob er auch für den HSV der richtige Mann sein könnte, wurde nicht abgefragt).

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Nach dem Aufstieg 2019: Cheftrainer Daniel Thioune trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Osnabrück ein. Foto: Monique Müller

Wenn Wechsel, dann nur gegen Ablöse an den VfL

Einem Wechsel, egal ob zum HSV oder St. Pauli, steht vermutlich ein Detail aus dem Arbeitsvertrag zwischen Thioune und dem VfL entgegen. Sollte der Vertrag, wie kolportiert wird, keine Wechselklausel beinhalten, wird eine Ablöse fällig. Dann hätte der VfL wieder etwas mehr Geld in der Kasse, doch wer könnte Thioune nach dem fulminanten Aufstieg 2019 und nur einer Saison in der 2. Bundesliga an der Bremer Brücke ersetzen?

Weiterlesen: Kalla Wefel beschrieb bereits im März in seiner Kolumne welche Auswirkungen es auf den VfL haben würde, sollte Thioune die Bremer Brücke verlassen.

 


Titelbild: Dieter Reinhard, Archiv HASEPOST



Heiko Pohlmann
Heiko Pohlmann
Heiko Pohlmann gründete die HASEPOST 2011 unter dem Titel "I-love-OS", die Ursprungsidee reicht aber auf das bereits 1996 gestartete Projekt "Loewenpudel.de" zurück. Direkte Durchwahl per Telefon: 0541/385984-11
 

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