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VfL Osnabrück nach vorne zu harmlos: Torloses Remis gegen Wehen Wiesbaden

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Maurice Trapp (VfL Osnabrück, 18), Ulrich Bapoh (VfL Osnabrück, 16) und Dominik Prokop (SV Wehen Wiesbaden, 24) / Foto: IMAGO / Eibner

Im zweiten Spiel des Jahres fehlen dem VfL Osnabrück im Offensivspiel die Ideen, um eine sichere Defensive des SV Wehen Wiesbaden zu knacken – am Ende steht ein 0:0, das dem Spiel auch gerecht wird.

VfL-Trainer Daniel Scherning vertraute der gleichen Startelf wie beim Sieg zum Jahresauftakt gegen Saarbrücken. Dementsprechend durfte Ulrich Taffertshofer trotz zuletzt wackeliger Partie erneut auf der Innenverteidiger-Position ran, vorne stürmten abermals der im vergangenen Spiel erfolgreiche Sören Bertram, Felix Higl und Kapitän Marc Heider. Zugelassen für das Spiel im Wiesbadener Brita-Stadion waren 1.000 Zuschauer, darunter auch 125 Osnabrücker Anhänger.

Nichts los in Hälfte eins

Schnell setzte bei den Fans beider Seiten Ernüchterung ein, denn bereits in Hälfte eins deutete sich eine torarme Partie an: Zu Beginn setzte der Gastgeber aus Wiesbaden den VfL früh unter Druck, nach rund einer Viertelstunde übernahmen die Lila-Weißen dann allerdings zunehmend die Spielkontrolle. Zwar wirkte der Auftritt des VfL insgesamt etwas sortierter und griffiger als der des SVWW, offensiv fehlte es allerdings an Kreativität und Ideen. Ohne nennenswerte Torraumszenen ging die erste Halbzeit mit dem einzig logischen Ergebnis, einem torlosen Unentschieden zu Ende.

Trapp an den Pfosten

Mit deutlich mehr Schwung starteten die zweiten 45 Minuten, ein Standard brachte die erste gute Chance für die Osnabrücker: Innenverteidiger Maurice Trapp zirkelte einen direkten Freistoß an der Mauer vorbei – das Leder klatschte an den Pfosten (51. Spielminute). Auf der anderen Seite richtete sich der Blick auf Philipp Kühn: Zunächst vereitelte der VfL-Schlussmann die erste Möglichkeit der Gastgeber souverän (54.), dann führte ein Kühn-Querschläger zum Pfostenschuss für den SVWW (57.)

VfL-Trainer Scherning reagierte reagierte auf die guten Chancen für die Wiesbadener umgehend mit zwei Wechseln: Aaron Opoku kam für Bertram, Ulrich Bapoh wurde vom Siegtorschützen aus der vergangenen Woche, Sebastian Klaas, ersetzt. Den erhofften Aufsprung brachten die Wechsel allerdings nicht, in der Folge lief offensiv wieder wenig zusammen.

Die Hoffnung ruhte nun auf einer Schlussoffensive, doch auch die blieb aus. Eine letzte Gelegenheit der Gastgeber konnte erneut Kühn abwehren (89.), wenig später war die Partie vorbei. Mit dem torlosem Remis tritt der VfL in der Tabelle auf der Stelle – weiterhin stehen die Lila-Weißen auf Rang acht.

VfL muss bereits Dienstag wieder ran

Das Spiel gegen Wiesbaden war für den VfL der Auftakt von insgesamt fünf Spielen in nur 15 Tagen. Die nächste Partie steht entsprechend bereits am Dienstag gegen Würzburg an, am Wochenende müssen die Hasestädter nach Dortmund.

Maurice Guss
Maurice Guss ist seit dem Herbst 2019, erst als Praktikant und inzwischen als fester Mitarbeiter, für die Redaktion der HASEPOST unterwegs.
 

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