Aktuell 🎧VfL Osnabrück zahlt nach Pyro-Einsatz 5.000 Euro Geldstrafe

VfL Osnabrück zahlt nach Pyro-Einsatz 5.000 Euro Geldstrafe

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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den VfL Osnabrück im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro belegt.

Vor Beginn der zweiten Halbzeit des Drittligaspiels beim SC Fortuna Köln am 4. Dezember 2015 wurden aus dem Osnabrücker Zuschauerblock zwei Raketen auf das Spielfeld geschossen sowie mehrere Leuchtfackeln gezündet. Das Spiel wurde mit zwei Minuten Verzögerung angepfiffen.

Die ursprünglich beantragte Strafe des DFB-Kontrollausschusses sah eine Geldstrafe in Höhe von 7.000 Euro vor, dagegen legten die Lila-Weißen schriftlich Beschwerde ein. „Wir haben vorgeschlagen das Strafmaß auf 3.000 Euro zu reduzieren und die Geldstrafe in präventive Baumaßnahmen im Gästebereich der osnatel ARENA einzusetzen. Das hielten wir in Anbetracht vergleichbarer Urteile für verhältnismäßig und den Einsatz für Präventivmaßnahmen für zielorientiert. Davon abgesehen verfolgen wir unsere Null-Toleranz-Politik gegenüber dem Einsatz von Pyrotechnik konsequent weiter. Auch wenn die Straftäter von Köln noch nicht identifiziert worden sind, versuchen wir alles, um die tatsächlich Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Gelingt uns dies nicht, bleibt wie so oft der finanzielle Schaden beim VfL hängen“, erläutert Jürgen Wehlend, Geschäftsführer des VfL Osnabrück.

Das DFB-Sportgericht hat am Montag (25.01.2016) im Einzelrichterverfahren die Strafe auf 5.000 Euro festgesetzt und den Vorschlag des Einsatzes für präventive Maßnahmen nicht akzeptiert. Der VfL Osnabrück hat nach interner Abwägung keine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragt, das Urteil im zweiten Schritt also akzeptiert – es ist damit rechtskräftig.

Symbolbild Pyrotechnik - CC BY 2.0 funky1opti
Symbolbild Pyrotechnik – CC BY 2.0 funky1opti

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PM
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