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VfL Osnabrück mit glücklichem Sieg im „Heimspiel“ gegen Verl

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Lukas Petkov (SC Verl) im Zweikampf gegen Florian Kleinhansl (VfL Osnabrück) / Foto: IMAGO / osnapix

Nach dem bitteren Pokalaus in der vergangenen Woche, stand für den VfL Osnabrück am Montagabend (1. November) die Auswärtspartie gegen den SC Verl an. Zurück im Liga-Alltag konnten die Lila-Weißen einen glücklichen 2:1-Sieg feiern.

Aufgrund der Drittligauntauglichkeit des eigenen Stadions trägt der SC Verl seine Heimspiele in dieser Saison in Lotte aus. Dass Lotte eher Osnabrücks als Verls Nachbar ist, machte sich auch auf den Zuschauerrängen bemerkbar – 4.000 der insgesamt 5.200 Zuschauer kamen aus Osnabrück.

Verls Unvermögen beschert Osnabrück die Halbzeitführung

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Die mitgereisten Anhänger sahen einen munteren Auftakt, Verl vergab in Person von Leandro Putaro früh in der zweiten Spielminute eine erste aussichtsreiche Chance zur Führung. Nach rund zehn Minuten kamen dann auch die lila-weißen Gäste besser in die Partie, „Chance“ Simakala, der für Aaron Opoku in die Startelf gerückt war, vergab jedoch nach guter Einzelaktion (11. Spielminute). In der Folge setzte sich Osnabrück erstmals am gegnerischen Sechzehner fest und schlug nach drei aufeinanderfolgenden Ecken zu: Maurice Trapp stieg nach Simakalas Flanke am höchsten und nickte mit dem Hinterkopf zur Führung ein (22.).

Im direkten Gegenzug verpasste Verl die postwendende Antwort: VfL-Schlussmann Philipp Kühn ließ einen Kopfball prallen, nach mehreren Abprallern verzog dann Kasim Rabihic (23.). Keine zehn Minuten später folgte die nächste Verler Großchance: Christopher Lannert zog nach kurz ausgeführter Ecke ab und traf die Latte (32.). Zwei Minuten später war es wieder der Verler Rechtsverteidiger, der aus kurzer Distanz knapp daneben schoss. Auf der anderen Seite meldete sich dann auch der VfL mal wieder – und bestrafte das Unvermögen der Gastgeber eiskalt: Nach Doppelpass mit Ulrich Taffertshofer stand Sebastian Klaas plötzlich frei vor SCV-Keeper Niclas Thiede und schob überlegt ins kurze Eck zum schmeichelhaften 2:0 für den VfL ein (35.).

Verl zeigte sich kurz geschockt, um kurz vor der Pause wieder Pech zu haben: Nachdem Philipp Kühn erneut nur prallen lassen konnte, grätschte Florian Kleinhansl im letzten Moment dazwischen – wohl nicht ganz ohne Gegnerkontakt. Schiedsrichter Max Burda entschied sich jedoch statt für den Elfmeter- lieber für den Pausenpfiff.

2:0 hat Bestand – bis Akono kommt

Die zweite Spielhälfte blieb zu Beginn ungewohnt chancenarm: Erst nach einer gespielten Stunde kam wieder Gefahr im Strafraum auf, doch Kühn hielt die doppelte VfL-Führung zunächst fest (60.). Mittlerweile meldeten sich auch die mitgereisten VfL-Anhänger lautstark von den Rängen, in Halbzeit eins war es aufgrund von Protesten gegen die Montagsspiele erneut stumm geblieben. Wirklich Ertrag zeigte der Fangesang jedoch nicht so recht: In Minute 68 betrat bei den Gästen schließlich Cyrill Akono den Platz, zwei Minuten später zeigte der Deutsch-Kameruner seinen Mitspielern dann mal wie das mit dem Tore schießen so geht – nur noch 1:2 aus VfL-Sicht.

Schlussphase startet mit Schrecksekunde

Der VfL nahm nach dem Anschlusstreffer der Gastgeber dann auch wieder etwas mehr am Fußballspiel teil, auch bedingt durch nun weit aufgerückte Verler. Ein Notarzteinsatz im Osnabrücker Block verschaffte den lila-weißen Profis zudem eine kurze Verschnaufspause. Glücklicherweise blieb der ärztliche Einsatz im Gästeblock nur von kurzer Dauer und ohne erkennbare Nachwirkungen. Im Verler Block kam es unterdessen ebenfalls kurzzeitig zu einer Prügelei – wohl unter Beteiligung von Fans der eigentlich im Lotter Stadion beheimateten Sportfreunde Lotte.

Auf dem Spielfeld agierten beide Mannschaften zunehmend hektischer, weshalb der letzte Pass nur selten ankam. Kurz vor Schluss verpasste Akono seinen zweiten Treffer (89.), dann parierte Kühn (90. + 2), ehe es beinahe noch richtig dramatisch geworden wäre: Nachdem Taffertshofer im eigenen Sechzehner einen Schuss mit der Hand geblockt hatte, protestierten die Verler lautstark beim Unparteischen, dessen Pfeife jedoch erneut stumm blieb (90. + 4). Dann war Schluss.

VfL auf Platz 2

Mit dem Sieg im „Heimspiel“ in Lotte gegen Verl klettert der VfL Osnabrück nach Abschluss des 14. Spieltages auf Tabellenplatz 2. Der Weg dahin war heute steinig, sowohl das Alumininium als auch der Schiedsrichter waren heute auf Osnabrücker Seite. Vorne zeigte man sich hingegen effektiv und das war bisher nicht immer so in dieser Saison.

Maurice Guss
Maurice Guss ist seit dem Herbst 2019, erst als Praktikant und inzwischen als fester Mitarbeiter, für die Redaktion der HASEPOST unterwegs.

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