Osnabrück Vergangenheit – Erinnerung – Geschichte: Ein Osnabrücker Friedensgespräch

Vergangenheit – Erinnerung – Geschichte: Ein Osnabrücker Friedensgespräch

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Der Nationalsozialismus ist auch heute noch ein Thema, das alle betrifft. Um für den Umgang mit gemeinsamer Vergangenheit zu sensibilisieren, findet am 8. Januar eine Podiumsdiskussion im universitären Bibliotheksgebäude am Nelson-Mandela-Platz statt.

Am Mittwoch, den 8. Januar 2020, findet um 19 Uhr ein Osnabrücker Friedensgespräch in Kooperation mit der Universitätsbibliothek, dem Historischen Seminar der Universität und der Volkshochschule Osnabrück statt. Unter dem Titel “Vergangenheit – Erinnerung – Geschichte: Gewaltorte der NS-Zeit im historischen Denken europäischer Gesellschaften” diskutieren vier Gäste über das aktuelle Thema der Erinnerungskultur. Die Veranstaltung bildet den Abschluss des Begleitprogramms zur Ausstellung “Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung” und findet im Vortragsraum des Gemeinsamen Bibliotheksgebäudes der Hochschulen am Westerberg, Nelson-Mandela-Platz 1, statt. Der Eintritt ist frei.

Vergangene Geschichte lebendig halten

Weltweit setzen sich Institutionen dafür ein, die Auseinandersetzung mit den Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts lebendig zu halten. Erinnerungs- und Geschichtsarbeit zu Shoah und Zweitem Weltkrieg ist mit alten und neuen Herausforderungen konfrontiert: Wie wird sich Vermittlung nach dem Ende der Zeitzeugenschaft gestalten? Wie lassen sich Interesse und Engagement der nächsten Generation(en) wecken und erhalten? Wie ist mit politischer Einflussnahme, wie mit nationalistischen oder revisionistischen Tendenzen umzugehen? Was bedeuten die Erfahrungen des »Zeitalters der Extreme« heute und in einer globalisierten Welt?

Gäste aus Minsk und Wien

Über diese und weitere Fragen zur Vergangenheit und Zukunft der Erinnerungskultur diskutieren die Gäste des Osnabrücker Friedensgesprächs Dr. Carl-Heinrich Bösling (Osnabrück), Dr. Aliaksandr Dalhouski (Geschichtswerkstatt Leonid Lewin, Minsk), Prof. Dr. Kerstin von Lingen (Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien) und Dr. Jens-Christian Wagner (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Celle). Moderiert wird das Friedensgespräch von Dr. Tobias Pischel de Ascensão (Volkshochschule Osnabrück).

PM
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