Die Gewerkschaft Verdi plant, am kommenden Montag den Frankfurter Flughafen zu bestreiken. Grund dafür sind stockende Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes und der Bodenverkehrsdienste, bei denen bislang kein Angebot der Arbeitgeberseite vorliegt.
Hintergrund des Streiks
Die Entscheidung für den Streik, der ganztägig stattfinden soll, wurde von der Gewerkschaft am Freitag angekündigt. Laut Verdi wurden die Erwartungen an die zweite Runde der Tarifverhandlungen Mitte Februar in Potsdam enttäuscht, da es weder für den Tarifvertrag TVöD noch für den Branchentarif BVD ein Angebot gab.
Forderungen und Vorwürfe
Verdi fordert eine Lohnerhöhung von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro, bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Zusätzlich fordert die Gewerkschaft zusätzliche freie Tage für die Beschäftigten. Die Arbeitgeberseite hingegen wird von der Gewerkschaft beschuldigt, eine Laufzeit von drei Jahren ohne oder nur mit minimalen Entgeltsteigerungen anzustreben. Einige Vertreter der Arbeitgeberseite sollen sogar eine Nullrunde vorschlagen und eine dreijährige Lohnstagnation bevorzugen, so der Vorwurf von Verdi.
Reaktionen und weitere Entwicklungen
Die Verhandlungen, die in Potsdam stattfanden, wurden von der Gewerkschaft als unzureichend kritisiert, da bisher keine konkreten Angebote unterbreitet wurden. Die geplanten Streikmaßnahmen am Frankfurter Flughafen sind eine Reaktion auf die bisherige Haltung der Arbeitgeberseite. „Entgegen den Erwartungen habe es auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen Mitte Februar in Potsdam kein Angebot für die Beschäftigten im Tarifvertrag TVöD und im Branchentarif BVD gegeben“, hieß es von Verdi. Die Maßnahmen sollen Druck auf die Arbeitgeber ausüben, um die Forderungen von Verdi zu untermauern.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .