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„Verbundenheit zwischen Familien und pädagogischen Fachkräften erhalten“ – HHO geht Schritt für Schritt zurück in den Regelbetrieb

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Momentan wird in den Krippen und Kindergartengruppen die Notbetreuung erweitert. In den heilpädagogischen Gruppen und auch in den Sprachheilkindergärten wird es Schritt für Schritt wieder in den Regelbetrieb gehen.

„Ich habe so ein komisches Gefühl im Bauch. Alle tragen solche Masken, wie Banditen“, erzählt die fünfjährige Mia, „mit meinen Freundinnen darf ich auch nicht spielen. Und die Leute wechseln die Straßenseite, wenn sie mich sehen.“ Insbesondere für Kinder kann der Corona-Alltag beunruhigend oder verwirrend sein. Wohl viele Kinder fragen gerade: „Mama, ist Corona bald zu Ende?“

Kinder sind keine Viren-Schleudern

Welche Rolle Kinder in der Corona-Pandemie spielen, rückt immer mehr in den Fokus der öffentlichen Diskussion. „Die Informationen, die wir bisher haben, weisen darauf hin, dass Kinder keine Viren-Schleudern sind, sondern dass eher die Erwachsenen das Corona in die Familien tragen“, weiß Annette Kobbe-Liekam, Prokuristin der HHO Kindheit&Jugend gGmbH. Gerade jonglieren die meisten Eltern mit Alltag, Berufsleben und Kinderbetreuung. „Für Familien steht einfach alles auf dem Kopf“, so Annette Kobbe-Liekam. Hier werden „systemrelevante“ und seit dem 20. April 2020 auch Eltern, die in einem Beruf tätig sind, der von öffentlichen Interesse ist, Notbetreuung in den Kitas ermöglicht und ambulante therapeutische Angebote, zum Beispiel auch über Video-Telefonie, zur Verfügung gestellt.

Unterstützung anbieten

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„Natürlich fehlen insbesondere den Kleinsten die Freunde, Tagesstruktur, Bewegung, Bildungsangebote und einfach das gewohnte Miteinander in der KiTa. Unser Ziel ist es daher, nicht nur den Kontakt zu den Familien aufrechtzuerhalten, sondern auch Unterstützung anzubieten. Wir wollen unseren Bildungsauftrag so gut wie möglich weiter umsetzen, auch unter diesen besonderen Bedingungen und dem Mangel an sozialen Kontakten, Spiel und Spaß abmildern“, erklärt Annette Kobbe-Liekam, „wir sind nicht ‚im Urlaub‘, sondern wir suchen den engen Kontakt, zeitnahen Informationsfluss und innovative Lösungen.“ Sie ergänzt: „Außerdem ist unser derzeitiges Engagement keine Einbahnstraße. Unsere KiTas bekommen viele dankbare und wertschätzende Rückmeldungen. Kinder und Eltern kontaktieren uns auf verschieden Wegen, oft digital. Sie bestellen Grüße oder haben alltagspraktische Fragen an die HHO-Mitarbeitenden, die sie normalerweise im Alltag begleiten. Dieser Zusammenhalt gibt beiden Seiten ein gutes Gefühl.“

Starkes Augenmerk auf Kinder mit Förderbedarf

„In den letzten Tagen spüren wir zunehmenden Stress in den Familien. Die Eltern kommen an ihre Grenzen, sei es aufgrund der finanziellen Unsicherheit, des ‚Aufeinander-Hockens‘ oder aufgrund der besonderen Situation, die zum Beispiel entsteht, wenn ein Kind einen besonderen Förderbedarf hat. Die fehlende heilpädagogische oder therapeutische Begleitung zeigt langsam ihre Folgen.“ Somit liegt HHO-seitig ein besonderes Augenmerk auf den Kindern mit Förderbedarf.

Individuelle Lösungen finden

„Es ist eine schwierige Situation für alle“, gibt Annette Kobbe-Liekam ehrlich zu, „aber ich bin zuversichtlich, dass wir individuelle Lösungen finden und schauen, wie wir sie gemeinsam umsetzen können. Schließlich hat jedes Kind ein Recht auf Bildung und Teilhabe − und auch deren Eltern haben natürlich die gleichen Rechte wie andere.“ Die KiTa ist besonders für Kinder mit Förderbedarf ein wichtiger Ort: Neben den Spielfreunden und liebgewonnen pädagogischen Fahrkräften werden hier die Weichen für die Zukunft gestellt. In diesen Tagen wird in den Krippen und Kindergartengruppen die Notbetreuung erweitert, zum Beispiel werden die Vorschulkinder ein Angebot in den Kitas bekommen.

Schritt für Schritt zurück in den Regelbetrieb

In den heilpädagogischen Gruppen und auch in den Sprachheilkindergärten wird es Schritt für Schritt wieder in den Regelbetrieb gehen. „Wir verstehen es als unsere Aufgabe, die Lebenswelten ‚Zuhause‘ und ‚Kindertagesstätte‘ – zum Teil auch trotz der jetzt physischen Distanz in Corona-Zeiten – zu verknüpfen und die Verbundenheit zwischen Familien und pädagogischen Fachkräften zu erhalten. Unsere Botschaft lautet: Wir sind für euch da!“

PM
Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.
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