Start Nachrichten US-Regierung weiter unzufrieden mit deutschen Verteidigungsausgaben

US-Regierung weiter unzufrieden mit deutschen Verteidigungsausgaben

-




Foto: Bundeswehr-Panzer „Marder“, über dts

Berlin (dts) – Trotz eines milliardenschweren Anstiegs der Verteidigungsausgaben in den kommenden fünf Jahren ist die US-Regierung unzufrieden mit den Plänen der Bundesregierung. „Die deutschen Zusagen, die Verteidigungsausgaben auf 1,5 Prozent (des BIP; Anm. d. Redaktion) zu erhöhen, genügen nicht. Die NATO verlangt zwei Prozent bis 2024“, sagte der US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, der „Welt am Sonntag“ wenige Tage vor dem Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel.


Es seien keine „amerikanischen Anforderungen“, die Deutschland erfüllen müsse, sondern Verpflichtungen des Bündnisses, die Deutschland eingegangen sei. Grenell weiter: „Amerika erinnert seinen großartigen Bündnispartner Deutschland lediglich daran, dass dies keine Zeiten sind, um die NATO zu schwächen oder auszuhöhlen. Russland steht vor der Haustür, jedem sollte klar sein, dass die NATO jetzt gestärkt werden muss.“ Grenell kritisierte auch, dass „Deutschland nach wie vor keinen überzeugenden Plan vorgelegt hat, der einen Weg zum Zwei-Prozent-Ziel vorgibt“. Natürlich habe er Verständnis dafür, so der US-Botschafter, dass die Deutschen ihr Steuergeld lieber „zu Hause ausgeben, statt den Militärhaushalt aufzustocken“. Den US-Steuerzahlern ginge es aber genauso. Spekulationen, dass die Vereinigten Staaten unter US-Präsident Trump die NATO möglicherweise verlassen könnte, wies Grenell zurück: „Die USA fühlen sich der NATO vollkommen verpflichtet.“

dts Nachrichtenagentur
Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.


 

Lesenswert

Scholz prüft Verbot von Negativzinsen für Sparer

Foto: Olaf Scholz, über dts Berlin (dts) - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will prüfen, ob es ein staatliches Verbot von Negativzinsen für Kleinsparer geben...

Polens Ministerpräsident kritisiert deutsche Verteidigungsausgaben

Foto: Mateusz Morawiecki, über dts Warschau (dts) - Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat scharfe Kritik an den deutschen Verteidigungsausgaben geübt. "Ich würde nicht sagen,...

Morawiecki: Polen will der Eurozone fernbleiben

Foto: Flagge von Polen, über dts Warschau (dts) - Polen will nach den Worten seines Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki auf längere Sicht der Eurozone fernbleiben....

Contact to Listing Owner

Captcha Code