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Startseite Deutschland & die WeltUS-Regierung verbietet Kaspersky wegen Sicherheitsbedenken
Deutschland & die Welt

US-Regierung verbietet Kaspersky wegen Sicherheitsbedenken

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. Juni 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 21. Juni 2024
Frau am Laptop / Foto: dts
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Die US-Regierung unter Präsident Joe Biden verbietet die Nutzung des Antivirenprogramms Kaspersky mit Verweis auf Sicherheitsbedenken. Die Entscheidung stützt sich auf die Bedenken des Handelsministeriums gegenüber der in Moskau ansässigen Software-Firma.

Verbot tritt im September in Kraft

Das Verbot wird ab dem 29. September in Kraft treten, so Handelsministerin Gina Raimondo. Bis zu diesem Zeitpunkt soll Kaspersky noch Updates zur Verfügung stellen und somit Verbrauchern und Unternehmen Zeit geben, nach Alternativen zu suchen. Dieses Verbot ist nicht das erste seiner Art – bereits seit 2017 dürfen US-Bundesbehörden die Software nicht mehr nutzen.

Kaspersky weist Vorwürfe zurück

Kaspersky wies die Vorwürfe der US-Regierung zurück. Das Unternehmen ist der Meinung, dass das Handelsministerium seine Entscheidung aufgrund des derzeitigen geopolitischen Klimas und nicht basierend auf einer vollständigen Bewertung der Integrität der Kaspersky-Produkte und -Dienstleistungen getroffen hat. Kaspersky betont, dass es nicht an Aktivitäten beteiligt ist, die die nationale Sicherheit der USA gefährden könnten.

Warnungen auch in Deutschland

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt in Deutschland bereits seit 2022 vor dem Einsatz der Virenschutzsoftware. Die Behörde betont, dass Antivirensoftware und damit verbundene Echtzeit-Clouddienste weitreichende Systemberechtigungen haben und eine dauerhafte, verschlüsselte und nicht prüfbare Verbindung zu den Servern des Herstellers aufrechterhalten müssen.

Die Aktivitäten militärischer und nachrichtendienstlicher Kräfte in Russland und die von dieser Seite ausgehenden Drohungen gegen die EU, die NATO und Deutschland seien mit einem hohen Risiko eines erfolgreichen IT-Angriffs verbunden, warnt das BSI. Es besteht die Gefahr, dass ein russischer IT-Hersteller gegen seinen Willen dazu gezwungen werden kann, Zielsysteme anzugreifen, oder unbewusst zum Opfer einer Cyber-Operation wird, die seine Kunden ins Visier nimmt.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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