Führende deutsche Unternehmen und Investoren haben die Initiative „Made for Germany“ ins Leben gerufen, um durch umfangreiche Investitionen einen wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland zu erreichen. Bis Montagmorgen sagten 61 Unternehmen und Investoren zu, in den kommenden drei Jahren insgesamt 631 Milliarden Euro in den Standort Deutschland zu investieren.
Wirtschaftswende durch gemeinsame Investitionen
Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, und Roland Busch, Vorstandsvorsitzender von Siemens, sind Initiatoren der Initiative „Made for Germany“. Sewing äußerte sich im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ zur Zielsetzung der Allianz: „Wir brauchen jetzt ein klares Zeichen an die Gesellschaft, dass sich hier etwas bewegt.“ Er betonte weiter: „Als Allianz vieler führender Unternehmen wollen wir im Schulterschluss mit der Politik dazu beitragen, Deutschland und damit auch Europa auf Wachstumskurs zu bringen.“ Diese Maßnahmen könnten laut Sewing auch einen Stimmungsumschwung im Land bewirken.
Erwartungen an die Politik und Investitionsbereitschaft
Siemens-CEO Roland Busch richtete klare Erwartungen an die schwarz-rote Regierungskoalition: „Wir brauchen in der Politik den Mut für strukturelle Veränderungen, und da müssen unbedingt große Schritte folgen“, sagte Busch laut dem „Handelsblatt“. Er ergänzte: „Wir brauchen aber auch die Firmen, die an den Standort glauben und investitionsbereit sind. Beides muss schnell zusammenkommen, um Schwung zu entwickeln.“
Vorstellung der Initiative bei Bundeskanzler Friedrich Merz
Bis Montagmorgen haben sich insgesamt 61 führende Unternehmen und Investoren der branchenübergreifenden Initiative angeschlossen. Sie haben zugesagt, in den nächsten drei Jahren 631 Milliarden Euro in den Standort Deutschland zu investieren. Vertreter des Bündnisses treffen sich am Montag mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), um die Initiative vorzustellen.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .