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Uniper-Chef kritisiert deutschen Atomausstieg als Fehler

Der Chef des Energiekonzerns Uniper, Michael Lewis, hat den deutschen Atomausstieg rückblickend als Fehler bezeichnet und mahnt den zügigen Bau neuer Gaskraftwerke an. Er kritisiert, dass Deutschland in der Energiekrise auf Atomkraft verzichtet, aber Kohlekraftwerke weiterbetreibt. Die Energieversorgung sei dadurch unsicherer geworden, so Lewis.

Unipers Chef kritisiert deutschen Atomausstieg

Uniper-Chef Michael Lewis hat sich mit deutlichen Worten zur deutschen Energiepolitik geäußert. Im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Focus sagte Lewis: „Der Atomausstieg mitten in der Energiekrise war ein Fehler.“ Der gebürtige Brite betonte weiter: „Wenn ich mit Energie-Managern und Unternehmern im Ausland spreche, verstehen sie nicht, warum Deutschland aus der Atomkraft ausgestiegen ist, aber Kohlekraftwerke länger laufen lässt.“ (Quelle: Focus)

Warnung vor Unsicherheiten im Stromsystem

Den jüngsten Entwicklungen im deutschen Energiesystem steht Lewis kritisch gegenüber. Er fordert, dass der Bau neuer Gaskraftwerke beschleunigt wird, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. „Das Energiesystem eines Industrielandes wie Deutschland darf nicht auf Kante genäht sein. In Dunkelflauten, wenn also kein Wind weht und die Sonne nicht scheint, spüren wir die Engpässe bereits“, so Lewis im Focus. Besonders im Dezember, als die Börsenstrompreise in einzelnen Stunden auf über 900 Euro pro Megawattstunde gestiegen seien, habe Deutschland auf Stromimporte angewiesen sein müssen. Lewis warnt: „Bis 2030 droht eine Lücke von rund 20 Gigawatt an grundlastfähigen Kraftwerken.“ (Quelle: Focus)

Hintergrund: Uniper in der Energiekrise

Michael Lewis ist seit Juni 2023 Chef des größten deutschen Gashändlers Uniper, der auch Kohlekraftwerke betreibt. Im Zuge der Energiekrise, ausgelöst durch den russischen Angriff auf die Ukraine, war Uniper in finanzielle Schieflage geraten und wurde verstaatlicht. Der Bund hält derzeit über 99 Prozent der Anteile an dem Unternehmen, muss diese nach Vorgaben der Europäischen Union jedoch bis Ende 2028 größtenteils wieder abgeben.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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