Unmittelbar vor der Bundestagswahl verlieren sowohl die Union als auch die SPD in der Wählergunst, wie die jüngste Forsa-Umfrage zeigt. CDU/CSU und SPD büßen jeweils einen Prozentpunkt ein, während die AfD an Zustimmung gewinnt und zur zweitstärksten Kraft aufsteigt. Die Linke verbessert sich, und die FDP bleibt knapp über der Fünfprozenthürde.
Wählertrend kurz vor der Bundestagswahl
Die jüngste Erhebung des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Forsa zeigt, dass CDU und CSU in der Sonntagsfrage des Forsa-Instituts für die Sender RTL und ntv im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt verloren haben und nun bei 29 Prozent stehen. Auch die SPD hat einen Rückgang von einem Prozentpunkt zu verzeichnen und erreicht somit 15 Prozent. Unterdessen kann die AfD zulegen und steigert sich um einen Punkt auf 21 Prozent. Damit würde sie zur zweitstärksten Kraft im nächsten Bundestag.
Entwicklung der kleineren Parteien
Die Linke, die zeitweise weit von der Fünfprozenthürde entfernt war, verbessert sich um einen Punkt und erreicht 8 Prozent, während die FDP mit 5 Prozent unverändert bleibt. Diese wird daher den gesamten Wahlabend über um den Wiedereinzug in den Bundestag bangen müssen. Die Grünen stagnieren in der Wählergunst und bleiben bei 13 Prozent.
Unentschlossene Wähler und Datenbasis
Laut Forsa sind kurz vor dem Wahlgang noch 22 Prozent der Wähler unentschlossen, welche Partei sie am Sonntag wählen wollen. Die Daten für die Umfrage wurden im Auftrag von RTL Deutschland zwischen dem 17. und 20. Februar erhoben. Die Datenbasis umfasst 2.502 Befragte, wie Forsa mitteilt.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .