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Union baut Vorsprung auf AfD in Sonntagsfrage aus

Die Union bleibt in der Yougov-Sonntagsfrage stärkste Kraft und liegt erneut vor der AfD. Gleichzeitig wächst in allen Altersgruppen die Sorge, dass junge Menschen künftig mit geringerem Wohlstand leben werden als ihre Eltern. Besonders junge Erwachsene fühlen sich nach den Umfragewerten politisch unzureichend berücksichtigt.

Union baut Vorsprung vor AfD aus

In der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov kommt die Union aus CDU/CSU auf 27 Prozent. Würde am kommenden Sonntag Bundestagswahl sein, läge sie damit wie im Oktober vor der AfD, die laut Yougov im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt verliert und nun auf 25 Prozent kommt.

Die SPD erreicht in der Erhebung wie im Oktober 14 Prozent. Die Grünen bleiben ebenfalls unverändert bei 11 Prozent. Die Linke gewinnt einen Prozentpunkt hinzu und kommt aktuell auf 11 Prozent.

Der angekündigte Rückzug von Sahra Wagenknecht vom Parteivorsitz wirkt sich nach den Zahlen zunächst nicht auf die Wahlabsicht für das BSW aus. Wie im Oktober würden weiterhin 4 Prozent der Befragten für das BSW stimmen. Die FDP verbessert sich um einen Prozentpunkt und kommt im November auf 4 Prozent. Für sonstige Parteien würden 5 Prozent der Wahlberechtigten stimmen.

Sorge um künftigen Wohlstand

In der Diskussion um die Festschreibung des Rentenniveaus zeigt die Yougov-Erhebung, dass 50 Prozent der Befragten glauben, junge Menschen würden in Zukunft einen geringeren Wohlstand haben als ihre Eltern. Nur 12 Prozent sind der Ansicht, dass junge Menschen höheren Wohlstand erreichen werden, während 24 Prozent erwarten, dass ihr Wohlstand ungefähr dem ihrer Eltern entsprechen wird.

Besonders skeptisch sind laut Yougov die Jüngeren selbst: In der Altersgruppe der 18-29-Jährigen gehen 63 Prozent davon aus, dass junge Menschen geringeren Wohlstand haben werden als ihre Eltern. 12 Prozent dieser Altersgruppe glauben, dass junge Menschen es genauso gut haben werden, und 13 Prozent erwarten, dass sie es besser haben werden als ihre Eltern.

Zum Vergleich: In der Altersgruppe ab 70 Jahren glauben 36 Prozent, dass junge Menschen es schlechter haben werden als ihre Eltern. Fast genauso viele – 35 Prozent – sind der Meinung, dass junge Menschen es genauso gut haben werden, und 12 Prozent glauben, dass sie es besser haben werden als ihre Eltern.

Junge Menschen fühlen sich politisch wenig berücksichtigt

Mehrheitlich vertreten die Bürger in Deutschland nach der Yougov-Umfrage die Ansicht, dass die Auswirkungen auf junge Menschen bei politischen Entscheidungen nicht ausreichend beachtet werden. 58 Prozent sagen, dass die Auswirkungen auf junge Menschen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Nur 22 Prozent finden, dass diese Auswirkungen in ausreichendem Maße einfließen. 20 Prozent sind unentschieden.

Gerade junge Menschen selbst fühlen sich laut Yougov von der Politik wenig repräsentiert: 73 Prozent der 18-29-Jährigen geben an, dass die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf junge Menschen nicht in ausreichendem Maße berücksichtigt werden. 14 Prozent dieser Altersgruppe meinen, dass dies der Fall ist. In der Gruppe der 30-39-Jährigen sind 64 Prozent der Ansicht, dass Konsequenzen für Jüngere nicht ausreichend mitbedacht werden, während 21 Prozent glauben, dass sie ausreichend berücksichtigt werden.

Mit zunehmendem Alter sinkt der Anteil derjenigen, die meinen, die Interessen junger Menschen fänden zu wenig Beachtung. In der Altersgruppe ab 70 Jahren vertreten 50 Prozent die Ansicht, dass bei politischen Entscheidungen die Auswirkungen auf junge Menschen nicht ausreichend berücksichtigt werden. 28 Prozent glauben, dass dies der Fall ist – dieser Anteil ist laut Yougov doppelt so hoch wie bei den 18-29-Jährigen.

Yougov hatte nach eigenen Angaben 2.387 Personen zwischen dem 14. und 17. November befragt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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