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Uni Osnabrück sucht weibliche Jugendliche für eine Studie

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Studie für Mädchen und deren Mütter

Die Universität Osnabrück sucht aktuell für ein Forschungsprojekt weibliche Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren, die unter einer Bulimie, also einer Ess-Brech-Sucht, leiden, sowie deren Mütter. Die Studie leitet Prof. Dr. Silja Vocks (Klinische Psychologie) gemeinsam mit ihrer Doktorandin Dipl.-Psych. Anika Bauer.
Teilnehmerinnen melden sich bitte bei Anika Bauer unter Telefon (0541) 969 6280, E-Mail: anibauer@uni-osnabrueck.de

Ähneln sich Mütter und erkrankte Mädchen in der Körperwahrnehmung?

In dem Projekt geht es neben der Wahrnehmung des eigenen Körpers auch darum, inwieweit sich Mütter und Töchter in der Betrachtung ihres Körpers ähneln. Die Untersuchungsergebnisse sollen zum tieferen Verständnis der Körperwahrnehmung bei Essstörungen sowie zur Weiterentwicklung therapeutischer Maßnahmen beitragen. Die Bulimie tritt häufig im Jugendalter auf. Ein zentrales Merkmal dieser Erkrankung sind wiederholte Essattacken, bei denen oft eine große Menge an Nahrungsmitteln in kurzer Zeit verzehrt wird.


Mutter und Tochter (Symbolbild)
Mutter und Tochter (Symbolbild)


Diese Essanfälle sind häufig begleitet von dem Gefühl, die Kontrolle über das Essen zu verlieren. Im Anschluss an eine solche Essattacke kommt es zu selbst herbeigeführtem Erbrechen, Fasten oder übermäßiger körperliche Betätigung, um einer Gewichtzunahme entgegenzusteuern. Ein weiteres wichtiges Symptom ist eine verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körpers und eine ausgeprägte Unzufriedenheit mit Figur und Gewicht.


Aufwandsentschädigung von 60,- Euro

Die Teilnahme an der Studie umfasst einen einmaligen Termin an der Universität Osnabrück, für den jedes Mutter-Tochter-Paar eine Aufwandsentschädigung von 60 Euro erhält. Zudem wird eine diagnostische Einschätzung durch eine Psychologische Psychotherapeutin vorgenommen und ggf. Unterstützung bei der Vermittlung eines Behandlungsplatzes in der Poliklinischen Institutsambulanz geleistet.

PM
Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.


 


 

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