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Unglückliche Niederlage gegen Greuther Fürth: VfL in der Box mit dem Latein am Ende

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Wann war es doch gleich, als der VfL zum letzten Mal im eigenen Stadion gewonnen hat? Und auch Auswärts gehen die Männer von Trainer Marco Grote inzwischen regelmäßig als Verlierer vom Platz – so wie auch an diesem ersten Spiel der Rückrunde.

Ein Spielbericht von Hermann Schmidt

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Die psychologische Ausgangslage für das erste Rückrundenspiel darf man aus Sicht der Lila-Weißen als nicht gerade komfortabel bezeichnen. In den letzten fünf Partien wurde nur einmal gewonnen: Gegen den seinerzeitigen Spitzenreiter Holstein Kiel, der zuletzt beim Auswärtssieg gegen Darmstadt 98 seine Spielstärke eindrucksvoll unter Beweis stellte. Zudem trägt man an der Bremer Brücke die in der Vorrunde unübersehbare Heimschwäche im Gepäck. Die letzten fünf Heimspiele gingen verloren.

Die Ausbeute von bislang 22 Punkten für den VfL Osnabrück liegt zwar im Bereich der Experten-Erwartungen, doch mit Blick auf die hinteren Tabellenränge ist nunmehr dringendes Punktesammeln angesagt.

Die SpVgg. Greuther Fürth spielt trotz eines schmalen Budgets oben mit. Sie reist mit einer torhungrigen Offensive an die Bremer Brücke. In der Vorrunde wurden 33 Tore erzielt. Die Spieler Paul Seguin, Sebastian Ernst, Julian Green, Branimir Hrgota und Havard Nielsen waren daran mit je 5 Toren und mehr beteiligt.

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Der VfL Osnabrück hat im ersten Auswärtsspiel zum Auftakt der Saison 2020/2021 am Fürther Ronhof einen Punkt geholt. Aufgrund der aktuellen Formschwäche des VFL gehen die Gäste als Favorit in die Begegnung. Vor dem Spiel weisen die Fürther sieben Punkte mehr als der VfL aus. Nach 17 Spielen rangiert die SpVgg. auf Platz 5, der VfL Osnabrück auf Platz 11 der Zweitligatabelle. Der Unterschied in der Tordifferenz ist augenfällig. Der Ausgang der Partie ist dennoch völlig offen, wenn es den Lila-Weißen gelingt ein effizientes Aufbauspiel auf den Rasen zu bringen.

Der VfL mischt mit

Die Temperatur an der Bremer Brücke: Um die Null Grad, und alle, deren Herz für den VfL schlägt, sind in Erwartung des Befreiungsschlages durch das Team von Trainer Marco Grote.

Es sind noch keine zwei Minuten gespielt, als der erste Freistoß für die Grünen, ausgeführt von Seguin, hinter dem Kasten von Kühn landet. Im Gegenzug stürmen Multhaup und Henning nach vorne, aber Torwart Burchert hält. Sieben Minuten sind gespielt, als Dr. Thomsen den dritten Freistoß für die Fürther gibt. Erneut führt Seguin aus. Keine Gefahr für Philipp Kühn!

Sebastian Kerk (37, VfL Osnabrück ) gegen Paul Seguin (33, SpVgg Greuther Fürth); Foto: Image Images / Sportfoto Zink
Sebastian Kerk (37, VfL Osnabrück ) gegen Paul Seguin (33, SpVgg Greuther Fürth); Foto: Image Images / Sportfoto Zink

Die Lila-Weißen nehmen den Kampf an und halten dagegen. Nach 12 Minuten ein schöner Angriff der Osnabrücker über den linken Flügel, doch der Ball landet im Aus. In der 15. Minute kommt der VfL nach einem rasch vorgetragenen Angriff bis zum Sechzehner der Gäste; Kerk zieht ab. Der Schuss knallt an die Latte. Das war die bisher größte Torchance des Spiels. Trotz höherer Ballbesitzanteile der Fürther spielt der VfL engagiert mit und hält dagegen. Die Osnabrücker agieren auf Augenhöhe und zeigen sich kampfstark. Amenyido und Kerk treiben das Spiel nach vorne. Nach knapp 30 Minuten ist unübersehbar, dass der VfL immer besser in die Zweikämpfe kommt und im Spielaufbau mindestens gleichwertig ist.

Auf ein Foul von Wolze, das die erste gelbe Karte des Spiels nach sich zieht, folgt ein Freistoß für die Kleeblätter. Die daraus resultierende Ecke bringt nichts ein. Auf beiden Seiten sind Schwächen im Abspiel nicht zu übersehen.

Kalte Dusche vor dem Halbzeitpfiff

Aus heiterem Himmel fällt dann in der 37. Minute das 0:1 für die Gäste: Eine hohe Flanke von Asta wird von Rechtsaußen auf den linken Flügel geschlagen, der Fürther Abwehrspieler Raum schlägt den Ball in den Sechzehner, und Green verwandelt zum 0:1, unhaltbar für Philipp Kühn! Nun sind die Fürther wieder obenauf. Kurz vor der Halbzeit tanzt sich Hrgota im Sechzehner des VfL durch die Abwehrformation der Männer in Lila-Weiß und passt auf Green. Sein Schuss knallt an den linken Pfosten.

Nach 45. Minuten hat der VfL Osnabrück eine deutlich bessere Leistung gezeigt als zuletzt gegen Aue und den HSV. Unglücklich, dass das 0:1 in einer Phase fällt, in der der VfL Osnabrück gleichwertig agierte.

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Die zweite Hälfte beginnt ohne personelle Veränderungen auf beiden Seiten. In der 50. Minute riskiert VfL-Verteidiger Wolze Gelb-Rot. Schiedsrichter Dr. Thomsen entscheidet aber in gelassener Manier nur auf Freistoß; ein Feldverweis wäre zu hart gewesen. Trainer Marco Grote reagiert jedoch und bringt umgehend Tim Möller für Wolze. Die Kleeblätter kontrollieren nun das Spiel und kommen in der 56. Minute zu einer weiteren Chance, die Asiama vergibt.

VfL: Im Sechzehner des Gegners zu harmlos

Die Osnabrücker bringen jetzt wieder mehr Ruhe in den Spielaufbau. Im Sechzehner allerdings sind sie mit ihrem Latein am Ende. Am Willen mangelt es dem Team von Marco Grote nicht. Amenyido und Kerk bemühen sich, das Spiel nach vorne zu beleben. Doch in der Box der Fürther: tote Hose. 66. Minute sind gespielt, als Niklas Schmidt für Henning eingewechselt wird. Unmittelbar danach geht der Fürther Torschütze Green vom Feld und Sebastian Ernst kommt. Die Franken verschleppen das Spiel und warten auf Konter. In der 70. Minute knallt Amiana erneut die Kugel rechts oben an die Querlatte des Osnabrücker Gehäuses.

Ein schöner Angriff der Lila-Weißen über den linken Flügel endet bei Amenyido, dem der Ball kurz vor dem Fürther Strafraum vom Fuß springt. Auf beiden Seiten wird nun doppelt gewechselt. Fünf Minuten vor Schluss scheint die Luft raus zu sein. Osnabrück zeigt sich bemüht und kämpft. Außer dem Lattenknaller von Kerk aber war so gut wie keine weitere Torchance für den VfL zu verzeichnen.

Am Ende des Abends stehen die Lila-Weißen trotz eines aufopferungsvollen Kampfspiels erneut mit leeren Händen da. Sie haben das weitgehend faire Spiel unglücklich verloren. Der wesentliche Grund lag in der mangelnden Torgefährlichkeit im Strafraum.

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Zahlen und Daten

VfL Osnabrück:

Kühn; Multhaup, Beermann, Trapp, Wolze; Taffertshofer, Henning (66. N. Schmidt);  Amenyido (82. Heider), Reis, Kerk;  Santos (82.Bapoh).

SpVgg. Greuther Fürth:

Burchert; Asta, Bauer, Mavraj, Raum; Tillmann (90. Leweling); Green (68. Ernst), Sarpei (80. Stach), Seguin; Hrgota (80.Nielsen), Asiama.

Schiedsrichter: Dr. Martin Thomsen (Kleve) 

Tore:

0:1 Green (37.)

Gelbe Karten:

  • Wolze (30.)
  • Reis (75.)
  • Sarpei (80.)
  • Schmidt (90.)

Die aktuelle Tabelle (Grafik aktualisiert sich fortlaufend)

Titelfoto: Maurice Trapp (18, VfL Osnabrück) enttäuscht; Foto: Imago Images / Sportfoto Zink

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Hermann Schmidt
Hermann Schmidt beobachtet den Fußball an der Hase von der Elbe aus. In Hamburg war der gebürtige Hesse lange Zeit als Verlagsmanager tätig. Zwanzig Jahre lang hat er selbst gespielt, in der Jugend als Stürmer und danach als Vorstopper in seiner Heimat und beim BFC Südring (Berlin). Schmidt ist Autor zahlreicher Fußballbücher und Biografien. Die Buchveröffentlichungen „Legenden des FC St. Pauli“ und „Männer trinken kein Fanta“ sind im Jahr 2020 erschienen. Zu seinen Lieblingsclubs gehören neben dem VfL auch Holstein Kiel, der FC St. Pauli und der 1.FC Köln.

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