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Umfrage: Deutsche sehen größte Gefahr in inneren Problemen

Viele Menschen in Deutschland sehen die größten Gefahren für das Land derzeit in inneren Problemen wie dem Bildungswesen, gesellschaftlichen Spannungen und der wachsenden sozialen Ungleichheit. Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Beamtenbunds, über die die „Rheinische Post“ berichtet. Demnach werden Bedrohungen von außen wie Kriege, Klimawandel und Flucht deutlich seltener als vorrangige Gefährdungen genannt.

Innere Probleme dominieren Gefährdungswahrnehmung

Auf die Frage, wodurch Deutschland derzeit am meisten gefährdet sei, wurden in der Forsa-Umfrage für den Deutschen Beamtenbund laut „Rheinischer Post“ vor allem Missstände im Innern genannt. Am häufigsten verwiesen die Befragten auf Probleme im Bildungssystem: 90 Prozent der Bürger sehen hier starke bis sehr starke Probleme.

An zweiter Stelle folgen mit 88 Prozent gesellschaftliche Spannungen und Konflikte. Dahinter rangieren wachsende Unterschiede zwischen Arm und Reich, die 85 Prozent der Befragten als starkes bis sehr starkes Problem bewerten, sowie die verfallende Infrastruktur mit 83 Prozent. Ebenfalls 83 Prozent sehen in Hackerangriffen und Cyberkriminalität ein erhebliches Gefährdungspotenzial.

Beamtenbund-Chef kritisiert Debatte über Berufsbeamtentum

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbunds, Volker Geyer, sieht einen direkten Zusammenhang zwischen den wahrgenommenen Gefahren und der Leistungsfähigkeit des Staates. Er sagte der „Rheinischen Post“, all dies sei unmittelbar mit der Handlungsfähigkeit des Staates verknüpft: „Wir wissen doch, dass uns zum Beispiel allein über 100.000 Lehrer fehlen. Deswegen halte ich es für skandalös, dass wir unnötige Debatten über das Berufsbeamtentum führen. Das ist die komplett falsche Diskussion. Wir müssen Antworten darauf finden, dass der Unterricht zu oft ausfällt und die Klassen zu groß sind.“

Blick auf „lösbare Dinge vor Ort“

Geyer äußerte gegenüber der „Rheinischen Post“ auch eine Einschätzung dazu, warum äußere Bedrohungen wie Kriege, Klimawandel und Flucht in der Umfrage weniger gravierend bewertet werden. „Die Menschen richten ganz natürlich den Blick weg von den Multikrisen, von denen sie sich überfordert und umzingelt fühlen, hin zu den lösbaren Dingen vor Ort. Das halte ich für eine verständliche Reaktion. Gerade jetzt brauchen die Menschen Verlässlichkeit.“

Es sei fatal, wenn die Bürger zugleich den Eindruck hätten, der Staat lasse sie im Stich, so Geyer weiter in der „Rheinischen Post“: „Wir müssen wieder dahinkommen, dass er sich kümmert, dass er schützt. Das ist zuletzt gut in der Bankenkrise gelungen, als Angela Merkel und Peer Steinbrück den Sparern Sicherheit zugesagt und auch geliefert haben. Vergleichbares gilt für den Beginn der Corona-Pandemie.“

Für die Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Beamtenbunds wurden laut „Rheinischer Post“ am 18. und 19. Dezember 1.004 Bürger befragt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.
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