Der VfL Osnabrück ist mit einem überzeugenden Auswärtssieg in die Rückrunde gestartet. Beim 3:0-Erfolg über Alemannia Aachen nutzten die Gäste ihre Chancen konsequent und legten damit den Grundstein für den vorübergehenden Sprung auf Rang vier der Tabelle.
Henning trifft doppelt – Osnabrück effizient
Vor 24.000 Zuschauerinnen und Zuschauern im ausverkauften Tivoli begann die Partie schwungvoll. Bereits in der 3. Spielminute bot sich Aachen die große Chance zur Führung, doch Gindorf und Schroers vergaben in aussichtsreicher Position. Das rächte sich wenig später: Robin Meißner, im Doppelsturm neben Neuzugang Julian Kania im Einsatz, setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte in die Mitte, wo Bryan Henning per Direktabnahme zum 1:0 traf (7. Spielminute).
Aachen drängte auf den Ausgleich, kam jedoch nicht am gut aufgelegten VfL-Schlussmann Lukas Jonsson vorbei. Stattdessen schlugen die Osnabrücker erneut zu. Erneut war Meißner der Vorlagengeber, diesmal von links – und erneut war Henning zur Stelle, der am ersten Pfosten zum 2:0 einschob (40.). Kurz vor der Pause verhinderte Kiala mit einer Rettungstat auf der Linie einen dritten Gegentreffer durch Christensen (45.+1).
Aachen druckvoll, VfL kontert
Nach dem Seitenwechsel erhöhte die Alemannia zunächst den Druck und schnürte Osnabrück zeitweise in der eigenen Hälfte ein. Trotz guter Ansätze blieben zwingende Chancen Mangelware. Immer wieder blockte die kompakte VfL-Abwehr die Aachener Bemühungen.
Auf der Gegenseite blieb Osnabrück durch Konter gefährlich. Meißner scheiterte zunächst mit einem Heber an Olschowsky (77.), machte es jedoch wenig später besser: Nach einem langen Ball zog der Stürmer in die Mitte und traf mit dem rechten Fuß zum 3:0-Endstand (89.).
Klarer Auswärtssieg zum Rückrundenstart
Mit dem Sieg zieht der VfL Osnabrück vorübergehend an Essen vorbei auf den vierten Tabellenplatz. Die Gastgeber aus Aachen bleiben hingegen auf einem direkten Abstiegsplatz und wurden nach Abpfiff von den eigenen Fans mit einem Pfeifkonzert bedacht. Die deutliche Niederlage trübte die Jubiläumsfeier zum 125. Vereinsgeburtstag der Alemannia spürbar.