Gleich zwei Verkehrsunfälle haben die Polizei am Freitagabend (9. Januar) in Osnabrück beschäftigt. Innerhalb von 30 Minuten krachte es an unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet – mit teils erheblichen Folgen. In einem Fall spielte Alkohol eine zentrale Rolle, im anderen riskante Drift-Manöver auf glatter Fahrbahn.
Betrunken von der Straße abgekommen
Gegen 22:40 Uhr verlor ein 28-jähriger Autofahrer an der Einmündung Ruwestraße / Ölweg die Kontrolle über seinen Ford Focus. Offenbar aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam der Wagen von der Fahrbahn ab, fuhr auf ein angrenzendes Grundstück und rammte dort einen geparkten BMW.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass der Fahrer deutlich alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille, zudem besteht der Verdacht, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Eine Blutprobe wurde entnommen. Zusätzlich kam ans Licht, dass an dem Fahrzeug falsche Kennzeichen angebracht waren. Der Ford war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und stark beschädigt. Gegen den 28-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.
Drift auf Supermarktparkplatz endet im Crash
Nur wenig später, gegen 23:10 Uhr, kam es auf dem schneebedeckten Parkplatz eines Supermarktes an der Tannenburgstraße zu einem weiteren Unfall. Zwei 20-jährige Autofahrer versuchten sich dort offenbar an Drift-Manövern. Dabei verloren sie die Kontrolle über ihre Fahrzeuge, ein Opel Astra Sports Tourer und ein Audi SQ5 prallten zusammen.
Beide Autos wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Zudem gingen Bordsteine zu Bruch und ein Baum wurde beschädigt. In dem Opel erlitten beide Insassen Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 23.000 Euro geschätzt.
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