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Startseite Deutschland & die WeltTrump-Politik schadet US-Wissenschaft und schreckt Studierende ab
Deutschland & die Welt

Trump-Politik schadet US-Wissenschaft und schreckt Studierende ab

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. April 2025
Studierende / Foto: dts
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Nach 100 Tagen der neuen US-Regierung äußert der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Studierendenwerks, Matthias Anbuhl, erhebliche Bedenken hinsichtlich der Lage der Wissenschaft in den USA. Besonders internationale Studierende und die Wissenschaftsfreiheit seien laut Anbuhl von den jüngsten politischen Entwicklungen betroffen.

Wissenschaft in den USA unter Druck

Matthias Anbuhl, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Studierendenwerks, sieht nach den ersten 100 Tagen der neuen US-Regierung eine alarmierende Entwicklung für die wissenschaftliche Gemeinschaft. Auf Anfrage der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe) sagte er: „Die Angriffe der Trump-Administration auf die Forschung, die Hochschulen und letztlich auf die Wissenschaftsfreiheit in den USA fügen der großen Wissenschaftsnation womöglich irreparable Schäden zu – mit negativen Folgen für die Wissenschaft weltweit.“ Nach Ansicht Anbuhls leiden nicht nur die Institutionen, sondern auch die Studierenden unter den aktuellen Maßnahmen der US-Regierung.

Weniger internationale Studierende in den USA

Anbuhl verweist darauf, dass bereits jetzt ein deutlicher Rückgang internationaler Studierender zu verzeichnen sei. Im Vergleich zum März des Vorjahres gebe es zehn Prozent weniger internationale Studierende in den Vereinigten Staaten. Dies hat laut Anbuhl weitreichende Auswirkungen: „Dieser Brain-Drain wird sich fortsetzen und weiter beschleunigen“, so Anbuhl gegenüber der „Rheinischen Post“.

Verunsicherung durch politische Maßnahmen

Ein zentrales Problem sieht Anbuhl in den verschärften Einreisebedingungen und der Behandlung internationaler Studierender. „Seit der willkürlichen Rücknahme von studentischen Visa, Verhaftungen und Internierungen einzelner Studierender aufgrund ihrer politischen Aktivitäten, herrscht eine große Verunsicherung unter den an den USA interessierten auslandsmobilen Studierenden aus Deutschland“, erklärte er. Die aktuellen Entwicklungen könnten somit nicht nur für die US-Hochschulen, sondern auch für den internationalen wissenschaftlichen Austausch nachhaltige Folgen haben.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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