Was geht ab in Osnabrück?

Was geht ab? Letzte Woche haben wir ja mal eine kleine Entdeckungsreise zu den kulinarischen Tempeln rund um den Rosenplatz gemacht. Das schien leider nicht all unseren Lesern zu gefallen. Der ein oder andere hat sich mokiert, weil wir auch von ganz profanen Schnellrestaurants und Döner-Imbissen berichtet haben. Wir wollen natürlich niemandem zu nahe treten, aber es wäre doch eine Sünde, wenn wir nicht auf diese Lokalitäten hinweisen würden. Wer spät am Abend schon mal richtig Heißhunger verspürt hat, der weiß, wovon wir reden. Und am Rosenplatz dominiert diese Art von Gastronomie. Sie ist dort stark konzentriert an jeder Ecke zu finden. Was sie aber nicht unbedingt schlechter macht als ein hochdekoriertes Sternerestaurant, wo man ohne Voranmeldung keinen Tisch bekommt, kaum was auf dem Teller hat und beim Begleichen der Rechnung kreideweiß im Gesicht wird. Das Bodenständige erlebt zur Zeit nicht nur in Osnabrück ein Comeback. Alles muß aus regionalen Zutaten bestehen und ökologisch unbedenklich sein. Eine interessante Entwicklung, die der Gastronomie am zentralen Platz in der Osnabrücker Neustadt allerdings relativ egal sein dürfte. Denn hier war man schon immer etwas zurückhaltender und bescheidener als beispielsweise am Heger Tor oder auf dem Westerberg. Manche Leute nennen das authentisch. Wir finden: Hauptsache, es schmeckt! Und machen deshalb unbeirrt weiter mit unserer Entdeckungsreise.

Trinkenstied Osnabrück Pizza



Beim letzten Mal sind wir die Iburger Straße runtergewandert. Dort dominiert das Döner-Business. Doch direkt am Rosenplatz scheint Osnabrücks Pizza-Connection ihre Zelte aufgeschlagen zu haben. Joey´s, Smiley´s, Pizza-König, Vennemann und Da Paolo (mit Eiscafé) bieten hier ihre belegten Teigfladen an. Wir enthalten uns an dieser Stelle mal eines Urteils, wo es am besten schmeckt. Testet einfach selbst, eine Niete ist, soviel sei gesagt, nicht dabei. Ganz im Gegenteil! Auf drei weitere Highlights möchten wir zum Schluß unserer Rosenplatz-Tour unbedingt hinweisen: zum einen auf das Joducus, ein supergemütliches Weinlokal mit toller mediterran angehauchter und sehr abwechslungsreicher Küche. Und zum anderen auf zwei Fischrestaurants, das Atlantico in der Sutthauser Straße (portugiesisch) und das Casa Lopez am Johannistorwall (spanisch). Es muß ja nicht immer Pizza sein. Und diese Restaurants lohnen wirklich einen Besuch. Also, wenn die verehrte Leserschaft das nächste Mal am Rosenplatz entlang fährt, dann achtet doch mal auf die kulinarischen Angebote. Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus, welch leckere Vielfalt sich rund um diesen unscheinbaren Platz auftut. Wir waren abschließend sehr, sehr positiv überrascht. Und pappsatt!

Jetzt wieder wie gewohnt die ausgewählten Veranstaltungstipps für die nächsten Tage: wir starten mit dem Hinweis auf einen großen Sänger, der leider noch nicht den richtigen Durchbruch geschafft hat! Am Dienstag, 15. März 20 Uhr, kommt der sensationelle Max Mutzke mit seiner Band in die Lagerhalle. Nachdem er seinerzeit Deutschland beim Eurovision Song Contest vertreten durfte, ist es um den jungen Mann ein wenig ruhig geworden. Wir sind mal gespannt, was er auf seiner aktuellen Tour so zu bieten hat. Vielleicht ist ja der ein oder andere neue Hit dabei. Für alle Frank Zappa-Fans muß der kommende Donnerstag, 17. März 20 Uhr, ganz fett im Kalender angestrichen werden! Im Big Buttinsky spielen Ike Willis witk Zapparika feat. Jeff Hollie and „Twister“ Steward. Einen ganzen Abend lang wird die Musik von Frank Zappa aufs allerfeinste präsentiert. Für den lokalen Support sorgt Chato. Ebenfalls am Donnerstag, 17. März 20 Uhr, tritt die Sängerin Cäthe im Rahmen ihrer Vagabund Tour 2016 im Rosenhof auf. Schöne deutsche Lieder, so richtig was fürs Herz. Da könnte man ja mal mit dem Menschen hingehen, der einem am meisten bedeutet… Etwas rockiger geht es dann zwei Tage später zur Sache. Der nicht ganz unumstrittene Andreas Kümmert spielt am Samstag, 19. März 20 Uhr, im Rosenhof. Auch wenn er nicht grade der seelisch belastbarste Künstler zu sein scheint, so ist er doch ein toller Musiker mit einer unverwechselbaren Stimme. Und am Sonntag, 20. März 15.30 Uhr, kann man dann mal schön mit der ganzen Familie schwofen gehen. Suli Puschban spielt in der Lagerhalle freche Musik für Kinder ab fünf Jahren.Da freut sich der Nachwuchs und die Großen können es sich währenddessen schön an der Theke gemütlich machen. Prösterchen. So, das wär´s für diese Woche. Trefft die richtige Auswahl, wir wünschen viel Spaß!

Für Hinweise auf Neueröffnungen oder Aktionen in der Gastronomie sind wir immer sehr dankbar. Schickt uns alles, was interessant sein könnte, entweder per E-Mail info@hasepost.de oder unter Fax 0541/20280379. In dringenden Fällen könnt ihr uns auch gerne unter 0541/20280370 anrufen. Bis nächsten Montag!  

Was ist eigentlich „Trinkenstied“?

Die Trinkenstied, das ist die gemütliche Zeit, bei der man zusammen am Tisch sitzt und gemeinsam etwas trinkt und lecker speist. Der Begriff entstammt dem Plattdeutschen und ist für Osnabrück so typisch wie die Lokale, die wir in dieser Rubrik regelmässig vorstellen.

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