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Thomas Groß soll es richten – Linke kürt OB-Kandidaten für 2026

Die Linke Osnabrück geht mit einem Kandidaten, den wohl kaum jemand auf dem Schirm gehabt haben dürfte, in den Oberbürgermeister-Wahlkampf 2026: Prof. Dr. Thomas Groß. Bei der Wahlversammlung des Kreisverbands am Freitag (14. November) wurde der 1964 geborene Rechtswissenschaftler mit klarer Mehrheit nominiert. Seine Bewerbung soll frischen Wind für die kommunale Politik versprechen.

Wer ist der Kandidat?

Groß lehrt seit 2011 an der Universität Osnabrück Öffentliches Recht, Europarecht und Rechtsvergleichung. Studium, Promotion und Habilitation führten ihn zuvor nach Tübingen, Genf und Heidelberg. Sein Forschungsschwerpunkt reicht vom Migrations- und Umweltrecht bis hin zum europäischen Verwaltungsrecht. Genau diese analytische und wissenschaftlich geprägte Perspektive soll nun in den OB-Wahlkampf einfließen.

Schwerpunkte: Stadtbahn, Schutz vor Mietwucher, sozialer Klimaschutz

Thomas Groß setzt auf eine klare Linie: Der Ausbau einer Stadtbahn, faire und bezahlbare Mieten sowie ein sozial gerechter Klima- und Umweltschutz bilden das Fundament seines Programms. Dazu gehört für ihn ein massiver Ausbau der Radinfrastruktur und kostenloser Nahverkehr. Sein Ziel beschreibt die Partei so: Osnabrück soll ein Ort bleiben, „in dem jeder gut und gerne leben kann, und sich seine Miete auch leisten kann“.
Ein weiterer zentraler Punkt ist für ihn die Friedenspolitik. Osnabrück sei nicht nur Friedensstadt dem Namen nach – „dann müssen wir Frieden auch leben – mit Solidarität, Respekt und einer Politik, die niemanden zurücklässt.“

Von links: Christoph Erdmann (Kreissprecher), Thomas Groß (OB-Kandidat) und Nicole Emektas (Ratsfrau und stellv. Landesvorsitzende Die Linke Niedersachsen). / Foto: Die Linke Osnabrück Stadt
Von links: Christoph Erdmann (Kreissprecher), Thomas Groß (OB-Kandidat) und Nicole Emektas (Ratsfrau und stellv. Landesvorsitzende Die Linke Niedersachsen). / Foto: Die Linke Osnabrück Stadt

Zustimmung aus der Partei

Vom Kreisverband kommt deutliche Unterstützung. Kreissprecher Christoph Erdmann betont: „Mit Thomas Groß haben wir einen Kandidaten, der nicht nur politisch denkt, sondern wissenschaftlich fundiert argumentiert. Er steht dafür, dass Politik nicht nur verwaltet, sondern gestaltet – mit klarer Ausrichtung auf soziale Gerechtigkeit, bezahlbaren Wohnraum und eine partizipative Stadtgesellschaft.“

Die Osnabrücker Ratsfrau Nicole Emektas ergänzt: „Eine Stadt wie Osnabrück braucht jemanden, der nicht in starren Mustern denkt, sondern bereit ist, neue Wege zu gehen – rechtlich, sozial und ökologisch. Mit Thomas Groß schicken wir eine Persönlichkeit ins Rennen, die genau diesen Anspruch erfüllt.“

Wie es weitergeht

In den kommenden Wochen wird Groß gemeinsam mit der Osnabrücker Linken die Inhalte seines Wahlprogramms weiter ausarbeiten und öffentlich vorstellen.


 
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