Aktuell Teilzeitausbildung für Mütter: Netzwerktreffen im Nettedrom

Teilzeitausbildung für Mütter: Netzwerktreffen im Nettedrom

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Am 25. Juni begrüßte die GEBA mbH im Osnabrücker Nettedrom zum ersten Netzwerktreffen Teilzeitberufsausbildung anlässlich des seit November 2018 durchgeführten Projekts “FrATz” – Frauen brauchen Ausbildung in Teilzeit. Für die Frauen wurden so neue Perspektiven und Möglichkeiten geschaffen.

Auf der Fördergrundlage FIFA des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Osnabrück, dem Jobcenter Osnabrück und der MaßArbeit Jobcenter Landkreis Osnabrück, unterstützt die GEBA derzeit alleinerziehende Mütter bei der Suche und Aufnahme einer Teilzeitberufsausbildung. „Für alle Frauen haben sich neue Perspektiven ergeben, einige Ausbildungsverträge wurden unterzeichnet und geben Anlass zur Freude“, berichtet Ulrich Lueg, Projektleiter des Projekts “FrATz” und Regionalleiter Osnabrück der GEBA mbH. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch das Land Niedersachsen und den Europäischen Sozialfonds.

Enge Kooperationen

Im Vorfeld versorgten die Mitarbeiterinnen des Projekts die teilnehmenden Frauen und viele Ausbildungsbetriebe mit Informationen zur Teilzeitberufsausbildung. Das Thema stieß zwar vielseitig auf Zustimmung und Interesse, es wurden aber auch Informations- und Aufklärungsbedarfe festgestellt. Der Aufbau eines breiten Netzwerks ist daher wichtig. Jetzt schon dabei sind die Kooperationspartner des Projektes “FrATz” sowie die HWK und IHK Osnabrück. Weitere Kammern haben bereits Interesse an einer zukünftigen Netzwerkarbeit angekündigt.

Berichte aus Erfahrung

Mit großem Engagement für die Zielgruppe positionierten sich die Ausbilder der Niels-Stensen-Kliniken Osnabrück, die von den Chancen und Hürden der Teilzeitberufsausbildung aus der Praxis berichteten. Insbesondere ist zum Beispiel der Ausbildungsberuf zum Pfleger ins Visier geraten, der durch seine besonderen inhaltlichen und zeitlichen Anforderungen gut durchdacht an die Maßstäbe einer Teilzeitausbildung angepasst werden muss.

Den Müttern aus dem Projekt, die ebenfalls am Treffen teilnahmen und Gelegenheit hatten, ihre Sicht auf die Teilzeitausbildung darzustellen, ist die Organisation einer gesicherten und verlässlichen Kinderbetreuung besonders wichtig. Eine Voraussetzung, ohne die eine Ausbildung gar nicht möglich wäre. Das ist nicht immer einfach, wissen auch die Kolleginnen der Koordinierungsstelle Frau & Betrieb e.V. und des Exil – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge e.V.. Wer mit Müttern arbeitet, ist bereits auf das Thema gestoßen und muss teilweise kreativ werden. Osnabrück ist durch die Notfallbetreuung für Kinder berufstätiger Eltern, eine Initiative von Osnabrücker Unternehmen und Einrichtungen, schon sehr vorbildlich aufgestellt, aber es gibt immer noch Luft nach oben. Mehrere Frauen berichten, dass sie erst sehr spät eine Zusage für einen Kita- oder Hortplatz erhalten haben und sich vor diesem Hintergrund nicht sicher sein konnten, ob ihnen die Ausbildungsaufnahme in diesem Jahr möglich ist.

Intensiver Austausch

Das Netzwerktreffen bot viel Raum für einen Erfahrungsaustausch, der von allen Seiten intensiv genutzt wurde. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Mütter bei der Erarbeitung und Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen. Auch wenn das Projekt “FrATz” jetzt erst einmal endet, möchten wir uns weiter für das Thema der Teilzeitberufsausbildung einsetzen“, erklärt Anja Bannat, Geschäftsführerin der GEBA mbH. Damit stieß sie auf allseitiges Interesse und legte offiziell den Grundstein für die Planung eines weiteren Netzwerktreffens gegen Ende des Jahres 2019.


PM
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