Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa hat seinen geplanten Besuch in Deutschland kurzfristig abgesagt. Grund dafür sind nach einem Bericht des „Spiegel“ heftige Kämpfe in Syrien, die seine Anwesenheit im Land erfordern sollen. Al-Scharaa wollte in Berlin Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie Kanzler Friedrich Merz (CDU) treffen. Parallel dazu hat die syrische Regierung eine umfassende Waffenruhe mit kurdisch geführten Milizen im Norden des Landes verkündet.
Syrischer Präsident sagt Berlin-Besuch ab
Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa hat seinen geplanten Besuch in Deutschland kurzfristig abgesagt. Grund dafür seien die heftigen Kämpfe in Syrien, die seine Anwesenheit im Land erforderten, berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Regierungsangaben. Al-Scharaa wollte ursprünglich am Montag und Dienstag Kanzler Friedrich Merz (CDU) sowie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin treffen.
Vereinbarte Waffenruhe im Norden Syriens
Die syrische Regierung hatte zuvor eine Waffenruhe mit den kurdisch geführten Milizen im Norden des Landes verkündet. Diese Einigung, die von der Staatsagentur Sana berichtet wurde, sieht eine „sofortige und umfassende Waffenruhe“ zwischen den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) und den Regierungstruppen vor. Die SDF äußerte sich bislang nicht zu dieser Vereinbarung.
US-Sondergesandter spricht von Wendepunkt
US-Sondergesandter für Syrien Tom Barrack begrüßte die Waffenruhe und bezeichnete sie als „entscheidenden Wendepunkt“. Die militärische Eskalation zwischen den Konfliktparteien hatte zuletzt zugenommen, wobei die Regierungstruppen strategisch wichtige Gebiete im Norden und Osten Syriens unter ihre Kontrolle brachten. Der Konflikt dreht sich um die Autonomie der Kurden im Nordosten Syriens und den Einfluss der Zentralregierung in Damaskus.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .