Osnabrück Sutthausen – 50 Jahre Teil von Osnabrück

Sutthausen – 50 Jahre Teil von Osnabrück

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Seit 50 Jahren ist Sutthausen ein Stadtteil von Osnabrück. Zwei Jahre vor der großen Gebietsreform von 1972 zog es die Sutthauser in die Großstadt und nicht, was die Alternative gewesen wäre, zur Gemeinde Georgsmarienhütte. 170 Gäste haben am Freitag, den 6. März 2020, an einem Empfang im Friedenssaal teilgenommen, darunter auch Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza.

2022 blicken sechs weitere Stadtteile auf die Zeit zurück, als die Grenzen von Stadt und Landkreis neu gezogen wurden. Doch anders als in Voxtrup, Pye, Atter, Hellern, Nahne, Darum, Gretesch und Lüstringen zog es die Sutthauser schon 1970 nach Osnabrück.

Positive Entwicklung des Stadtteils

Nach vielen Vorgesprächen fassten die Mitglieder des Gemeinderates Holzhausen den Beschluss, die Gemeinde zu teilen. Sutthausen kam auf freiwilliger Basis zur Stadt Osnabrück. Holzhausen blieb bei der Gemeinde Georgsmarienhütte, der im selben Jahr die Stadtrechte verliehen wurden. Sutthausen wandte sich dem Norden zu, um von der Infrastruktur der Großstadt zu profitieren.  „Auf Osnabrücker Seite freute man sich über jeden zusätzlichen Einwohner und jede zusätzliche Fläche“, rief Oberbürgermeister Wolfgang Griesert in Erinnerung. „Sutthausen hat sich dazu in den vergangenen 50 Jahren sehr positiv entwickelt. Besonders Familien schätzen den lebens- und liebenswerten Stadtteil.”

Starker Zusammenhalt in der Gemeinschaft

Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza lobte ebenfalls den Stadtteil im Grünen mit seinem funktionierenden Vereinsleben. „Jubiläumsjahre nicht nur ein froher Anlass zur Erinnerung und zum Feiern, sondern auch Ansporn für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft mit einem starken Zusammenhalt in der Gemeinschaft.“ An die Vereine gerichtet sagte sie: „Mit Ihrem Engagement tragen Sie wesentlich dazu bei, dass es sich in Sutthausen gut leben lässt.“

Mutig in die Zukunft

Damit die Menschen in Sutthausen das Jubiläum feiern können, hat sich der Bürgerverein viel Mühe und Arbeit gemacht und unter anderem eine ansprechende Festschrift herausgegeben. „Dem Erreichten wohnt die Ermunterung inne, auch weiterhin gemeinsam an den wechselnden Anforderungen, die die Zukunft uns stellt, mutig zu arbeiten“, forderte Friedrich H. Petersmann, der Vorsitzende des Bürgervereins, die Anwesenden auf.  Oberbürgermeister Wolfgang Griesert glaubt daran, dass das dem Ort gelingen wird. Beispielhaft nannte er etwas scherzhaft die „Sutthauser Mahlzeit“. „Seit 20 Jahren werden bereits ‚Dicke Bohnen mit Speck‘ serviert, die sich Frauen und Männer gemeinsam schmecken lassen. Kein Wunder, dass so die Pflege des Zusammenhalts gelingt”, witzelte Griesert.

PM
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