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Straftaten gegen ältere Menschen — Polizei zieht Fazit nach Präventionsarbeit in Impfzentren in der Region Osnabrück

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Seit Januar informierten Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Osnabrück in den Impfzentren der Region über Straftaten gegen ältere Menschen. Tausende Fragen zu Präventions- und Polizeithemen wurden durchgesprochen und beantwortet.

Am Mittwoch (19. Mai 2021) baute das Präventionsteam der Polizeiinspektion Osnabrück seine drei Infostände in den Impfzentren in Stadt und Landkreis ab. Seit Ende Januar verteilten die Beamtinnen und Beamten mehr als 24.000 Zusammenstellungen aus Broschüren, Aufstellern und Infoblättern zum Thema „Straftaten gegen ältere Menschen“. Die Resonanz der Bürgerinnen und Bürger im Wartebereich der Impfzentren war sehr positiv. Tausende Fragen zu Präventions- und Polizeithemen wurden durchgesprochen und beantwortet.

Senioren erreichen

Entstanden war die Idee zur Informationskampagne bereits vor Weihnachten. Damals stellten sich die Präventioner die Frage: Wie soll die Polizei Senioren erreichen, wenn keine Veranstaltungen stattfinden? Also wurde entschieden dorthin zu gehen, wo die Zielgruppe anzutreffen sein würde, in die Impfzentren von Stadt und Landkreis.

Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger

Immer wieder berichteten Bürgerinnen und Bürger von eigenen Erlebnissen mit Kriminalität. Viele erzählten von eigenen Erfahrungen mit betrügerischen Anrufen oder sogar Fällen, in denen sie konkret zu Geschädigten der Betrügerbanden wurden. Einige Strafanzeigen wurden erst mit der Bestärkung des Präventionsteams erstattet.

Reibungslose Zusammenarbeit

Besonderen Dank möchten die Kolleginnen und Kollegen des Präventionsteams den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Impfzentren aussprechen. Zu jeder Zeit lief die Zusammenarbeit reibungslos und dem Personal gebührt großer Respekt für seine unermüdliche Arbeit. Während zu Beginn der Impfkampagne die Erleichterung über den rettenden Pieks überwog, mehrten sich Konflikte und Aggressionen, je weiter die Priorisierung gefasst wurde und die Diskussionen über Änderungen endlos waren. Die Polizei konnte stets höfliches und professionelles Auftreten beobachten. Selbst an den wenigen Tagen, an denen keine Beamtinnen und Beamten vor Ort waren, wurden Broschüren und Flyer sogar von den Mitarbeitenden an Interessierte verteilt.

In allen Impfzentren wurde zum Dank und Abschied etwas Nervennahrung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übergeben.

Titelbild: Polizeihauptkommissar Thomas Mäster übergibt zum Dank und Abschied „Nervennahrung“ im Impfzentrum Schlosswallhalle./ Foto: Polizeiinspektion Osnabrück

Polizei Pressestelle
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