Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die aktuelle Debatte über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht ausdrücklich begrüßt. In einem Interview mit der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ (MAZ), die zum „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben) gehört, betonte Steinmeier die Notwendigkeit eines verstärkten gesellschaftlichen Diskurses über das Thema.
Bundespräsident plädiert für Debatte zur Wehrpflicht
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in einem Interview mit der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ (MAZ), die zum „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben) gehört, die Diskussion um die Wehrpflicht als unverzichtbar bezeichnet. „Die Verteidigung unserer Interessen, unserer Demokratie, unserer Freiheit ist notwendiger denn je. Deshalb brauchen wir die Debatte über die Wehrpflicht“, sagte das Staatsoberhaupt laut MAZ. Der Präsident verwies dabei auf die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa und ergänzte: „Jeder, der einen Blick auf Europa wirft, muss zu dem Entschluss kommen, dass wir uns besser schützen müssen.“
Soziale Pflichtzeit stößt auf Vorbehalte
Zugleich räumte Frank-Walter Steinmeier ein, dass sein Vorschlag einer Sozialen Pflichtzeit nicht überall auf Zustimmung stößt. „Vor drei Jahren habe ich den Vorschlag gemacht, dass jeder und jede einmal im Leben eine gewisse Zeit verpflichtend einen Dienst für die Gesellschaft jenseits der eigenen Blase leistet, um den gesellschaftliche Zusammenhalt zu stärken. Erstaunlicherweise stoße ich damit in Ostdeutschland auf mehr Vorbehalte als im Westen“, sagte der Präsident laut MAZ. „Dem gehe ich nach.“
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .