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Stegner offen für möglichen Bundeswehr-Einsatz in Grönland

SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner hat sich zurückhaltend zu einem möglichen Einsatz der Bundeswehr in Grönland geäußert, diesen aber nicht ausgeschlossen. Während die Bundesregierung Grönland und Dänemark diplomatischen Beistand zusichert, verschärft US-Präsident Donald Trump den Ton und kündigt Strafzölle an. Die EU berät unterdessen über Wege, die neuen Handelshemmnisse abzuwenden.

Zurückhaltende Reaktion auf möglichen Bundeswehr-Einsatz

Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner hat einen möglichen Einsatz der Bundeswehr in Grönland nicht ausgeschlossen, zugleich aber vor einem vorschnellen Vorgehen gewarnt. „Dass wir da mehr Sicherheit brauchen und dass es notwendig ist, bestreitet ja niemand“, sagte Stegner der Sendung „Frühstart“ der Sender RTL und ntv am Dienstag. Es komme jedoch auf die konkrete Ausgestaltung einer Mission an. „Man kann nicht einfach leichtfertig Soldaten irgendwo hinschicken.“ Einen solchen Einsatz müsse gegebenenfalls der Bundestag beschließen, so Stegner.

Grönland, das Kernland Dänemark und die Färöer sind autonome Bestandteile des Königreichs Dänemark. Die USA, Dänemark, Deutschland und 29 weitere Staaten sind Teil des Verteidigungsbündnisses Nato und damit dazu verpflichtet, einem Mitgliedsstaat Beistand zu leisten, wenn dieser militärisch angegriffen wird.

Anspruch Trumps auf Grönland und Zusicherung aus Berlin

US-Präsident Donald Trump erhebt Anspruch auf die Insel zwischen dem Nordatlantik und dem Nordpolarmeer. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte am Sonntag Grönland und Dänemark zumindest diplomatischen Beistand zugesichert.

Angekündigte Strafzölle und Reaktion der EU

Trump hatte zuletzt gegen die Teilnehmerländer einer Erkundungsmission in Grönland einen Strafzoll angekündigt. Ab dem 1. Februar werde für alle Waren aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Finnland ein Zoll von 10 Prozent erhoben. Am 1. Juni erhöhe sich der Tarif dann sogar auf 25 Prozent. Die EU berät darüber, wie die Zölle vermieden werden können.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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