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Startschuss für Museum am Schölerberg Osnabrück – Neue Dauerausstellung in Planung

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Baustelle Museum

Seit mehr als 30 Jahren konnten sich die Besucher des Museums am Schölerberg die Dauerausstellung ansehen und die verschiedenen Exponate rund um das Thema Natur bewundern. Doch jetzt ist es an der Zeit für einen Neuanfang. Am heutigen Freitag (13. August 2021) stellte das Museum am Schölerberg die geplante Neuausstellung vor und berichtete über die bereits gemachte Arbeit beim Umbau.

Im Zuge der Bauarbeiten schloss das Museum am Schölerberg Anfang August seine Türen für Besucherinnen und Besucher. Grund dafür ist die künftig neue Dauerausstellung, die aktuell in Planung ist. „Wir haben den Lockdown sinnvoll genutzt, um einige Umbauarbeiten bereits jetzt zu starten und die alten Exponate vollständig abzubauen“, so Norbert Niedernostheide, Direktor des Museums am Schölerberg.

Noch zu Beginn des Monats konnte sich das Publikum des Museums die Sonderausstellung „Mission 2030 – Globale Ziele erleben“ anschauen, aber mittlerweile ist der Ausstellungsbetrieb vollständig eingestellt.

Auf der Baustelle hat sich bis jetzt viel getan: Es wurden Wände entfernt, der Boden musste stellenweise aufgebrochen werden und die Ausstellungsstücke, die eine Anzahl von rund 250.000 umfassen, mussten in Magazinen und Depots eingelagert werden.

Nicht alles im Museum ist stillgelegt

Sowohl das Planetarium als auch das Umweltbildungszentrum sind von der Schließung nicht betroffen und sind weiterhin im regulären Betrieb für Interessenten da. Dienstags, donnerstags, samstags und sonntags können sich Kinder und Erwachsene verschiedene Shows im Planetarium ansehen und ab September soll es auch Vorträge und Lesungen rund um das Thema All geben. Besucherinnen und Besucher können sich über ein erweitertes Programm freuen, das Spannendes für jung und alt bereithält.

Neben dem Planetarium hat auch das Umweltbildungszentrum weiterhin die Türen geöffnet. Zum Beispiel gibt es verschiedene Aktionen in dem angrenzenden Naturgarten, beispielsweise Gartenworkshops, Zeichenkurse oder ausgiebige Abendspaziergänge. Das Umweltmobil „Grashüpfer“ ist ebenfalls aktiv und kann zum Beispiel für Kindergeburtstage gebucht werden.
Im Museum selbst steht der Unter.Bau, das Tagungszentrum des Museums, weiterhin für Buchungen zur Verfügung.

Aus alt wird neu

Auf der Baustelle hat sich bis jetzt viel getan: Es wurden Wände entfernt, der Boden musste stellenweise aufgebrochen werden und die Ausstellungsstücke, die eine Anzahl von rund 250.000 umfassen, mussten in Magazinen und Depots eingelagert werden.

Der fächerartige Aufbau der einzelnen Ausstellungsräume wurde in der Vergangenheit nicht für eine thematisch verknüpfte Ausstellung genutzt. Jeder einzelne Raum war ein Thema für sich. In der Zukunft soll es eine Vebindung der einzelnen Bereiche geben. „Wir möchten in der neuen Ausstellung auch mehr Objekte zeigen als früher. Viele der alten Exponate werden auf jeden Fall wiederverwendet werden, aber wir möchte auch Unbekanntes zeigen“, erklärt Niedernostheide. Es soll aber auch Neues für die Zuschauenden geben, wie zum Beispiel der geplante zwölf Meter hohe Carbonwald, der originalgetreu im Herzen des Museums gepflanzt werden soll. Ein zweiter Zugang zu dem Planetarium wird auch in Anspruch genommen, damit man dieses auch von außen erreichen kann.

Eine kahle Baustelle

Wer das Museum mit der Dauerausstellung im Zentrum kennt, würde seinen Augen kaum trauen, beim Anblick der kahlen Baustelle, die sich nun im Herzen des Gebäudes befindet. Nach dem fünf Monate lang andauernden Abbau der alten Objekte, der eigentlich nur wenige Wochen in Anspruch nehmen sollte, erinnert kaum noch etwas an den ehemaligen Aufbau des Museums. „Ich fand es beim Ausbau richtig beeindruckend, die Architektur des Gebäudes noch einmal richtig zu erleben“, sagt Norbert Niedernostheide. Parallel sind gerade zwei Planungsteam am Werk: Ein Team für die Sanierung und eins für die Ausstellung selbst. „Wir haben eine sehr enge Zeitschiene und müssen daher viele Dinge gleichzeitig handhaben, wie die Brandschutzmaßnahmen und auch den Elektro- und Trockenbau“, erklärt der Museumsleiter. Eröffnet soll das Museum im Früjahr 2023 – bis dahin muss noch viel gemacht werden.

Highlight der neuen Ausstellung

Für die neue Exposition ist ein Highlight geplant: Eine Virtual-Reality-Brille, mit der man hundert Millionen Jahre in die Vergangenheit reisen und sich anschauen kann, wie das Osnabrücker Land zu dieser Zeit ausgesehen hat. Gezeigt werden soll das ganze in einem halbkugelartigen 3D-Kino, in dem die VR-Brille einen 360-Grad-Einblick in vergangene Zeiten liefern soll.

Anastasia Pukhovich
Anastasia Pukhovich ist seit dem Sommer 2021 im Team der HASEPOST und unterstützt uns als Praktikantin.

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