Aktuell Stadtwerke planen erneute Fahrpreiserhöhung im Öffentlichen Nahverkehr

Stadtwerke planen erneute Fahrpreiserhöhung im Öffentlichen Nahverkehr

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Nach Angaben des Kreisverbands Osnabrück des ökologisch-orientierten Verkehrsclubs Deutschland (VCD e.V.) haben die Stadtwerke Osnabrück einen Antrag auf Erhöhung der Fahrpreise im öffentlichen Nahverkehr gestellt. Der Verband sieht eine mögliche Erhöhung kritisch.

Wie der VCD e.V. erfahren hat, haben die Stadtwerke Osnabrück einen Antrag auf Erhöhung der Fahrpreise im Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) bei der Genehmigungsbehörde LNVG (Landesnahverkehrsgesellschaft) gestellt. Sofern die LNVG den Antrag genehmigt, werden in sämtlichen Preisstufen die Fahrpreise zum 01. Januar 2020 erhöht.

Preise vergleichbar mit einer Einzelkarte in Berlin

“Besonders ungünstig ist, dass die Preise für diejenigen Fahrgäste teurer werden, die nur einige Male im Monat den Bus nehmen, also quasi die Gelegenheitsfahrgäste,” so Tobias Demircioglu, 1. Vorsitzender im VCD Osnabrück. Des weiteren bemängelt der VCD die beantragte Fahrpreiserhöhung insofern, dass die flächenmäßig kleine Stadt Osnabrück jetzt schon Fahrpreise hat, die genauso teuer oder teurer seien als in größeren Städten die über eine Stadtbahn verfügen. Die Tageskarte in Osnabrück sei preislich auf dem Niveau von Hannover, eine Einzelkarte auf dem Niveau von Berlin. “Effektiver Klimaschutz heißt auch, mehr Fahrgäste für den Öffentlichen Nahverkehr zu gewinnen. Aber mit immer steigenden Fahrpreisen gewinnt man leider keine neuen Fahrgäste”, so Demircioglu weiter.

Genehmigung noch fragwürdig

Recherchen des VCD hätten ergeben, dass sich die Fahrpreise eines Kurzstreckentickets um 10 Cent erhöhen würden, ein Basisabo würde sogar 90 Cent teurer werden. Dem VCD sei allerdings noch nicht bekannt, ob die LNVG die Fahrpreiserhöhung genehmigen wird.


PM
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