Landkreis Osnabrück Stadt und Landkreis Osnabrück appellieren an Ärzte Corona-Verdachtsfälle ernstzunehmen

Stadt und Landkreis Osnabrück appellieren an Ärzte Corona-Verdachtsfälle ernstzunehmen

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Mit einem Appell an die niedergelassenen Ärzte, ihrer Verantwortung beim Kampf gegen das Corona-Virus gerecht zu werden und mit einer Empfehlung für Urlauber, die in diesen Tagen aus Risikogebieten wie Südtirol zurück ins Osnabrücker Land kommen, reagiert der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück auf die neuesten Entwicklungen zum Virus.

Was sind die häufigsten Fragen, die am Bürgertelefon des Gesundheitsdienstes von Landkreis und Stadt Osnabrück zum Corona-Virus gestellt werden? In einer ersten Auswertung steht vor allem die eigene mögliche Betroffenheit im Mittelpunkt sowie vermehrte Klagen über Arztpraxen, die eine Untersuchung von Patienten ablehnen. Der Gesundheitsdienst weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass die die Hausärzte erste Ansprechpartner für die medizinische Versorgung sind und appelliert an die Ärzteschaft, ihrer besonderen Verantwortung auch beim Corona-Virus gerecht zu werden.

Auf Untersuchung bestehen, wenn Verdachtsfall begründet ist

Patienten sollten sich nicht einfach vertrösten oder zurückweisen lassen, sondern in begründeten Verdachtsfällen auf eine diagnostische Untersuchung bestehen. Begründete Verdachtsfälle ergeben sich etwa, wenn Menschen mit grippeähnlichen Symptomen in Risikogebieten Urlaub gemacht haben oder engen Kontakt mit an Corona Erkrankten hatten. Diese Gründe sollten dem Hausarzt am Telefon deutlich geschildert und dann ein Termin für eine Untersuchung vereinbart werden. Diese Verantwortung der niedergelassenen Ärzte ergebe sich auch aus dem Sicherstellungsauftrag der Kassenärztlichen Vereinigung, der uneingeschränkt gelte, so der Gesundheitsdienst. Nur wenn die Hausärzte auch in den ländlichen Räumen schnell erreichbar seien, könne die nationale Strategie der Eindämmung des Corona-Virus Erfolg haben. Mit Blick auf die aktuelle Einstufung auch von Südtirol als Risikogebiet empfiehlt der Gesundheitsdienst allen Urlaubern aus den Risikogebieten, ihren Arbeitgeber bei der Rückkehr zunächst telefonisch über ihren Urlaubsort zu informieren, das weitere Vorgehen zu besprechen und eventuell zunächst zuhause zu bleiben. Für die Mitarbeiter der Kreisverwaltung gelte diese Vorsichtsmaßnahme bereits, so der Gesundheitsdienst.


PM
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