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Stadt Osnabrück bietet freiwillige Nutzung der Luca-App zur Kontaktnachverfolgung in Bürgeramt, Kfz-Zulassungsstelle und Impfzentrum an

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Mann mit Smartphone (Symbolbild)

Bisher erfolgt die Kontaktnachverfolgung meist per Zettel und Stift. Die Stadt Osnabrück will jetzt auch die umstrittene Luca-App einsetzen. 

Wer derzeit bei einer der städtischen Stellen einen Termin wahrnimmt, muss vor Ort seine Daten hinterlegen. So kann der Gesundheitsdienst bei einem Coronafall die Kontakte des oder der Infizierten nachverfolgen. Was bislang per Zettel und Stift passiert, soll zunehmend durch digitale Angebote vereinfacht und auch sicherer gemacht werden. Deshalb haben Bürgerinnen und Bürger, die in den kommenden Wochen das Bürgeramt oder die Kfz-Zulassungsstelle im Stadthaus 1 besuchen, die Möglichkeit, freiwillig die Luca-App zu verwenden. Auch im Impfzentrum in der Schlosswallhalle gibt es diese Möglichkeit.

Kontaktverfolgung per QR-Code

Die App funktioniert so: Wer sie auf sein Smartphone geladen hat, scannt beim Betreten des Wartebereichs im Bürgeramt einen QR-Code. Auch das Verlassen ist anschließend über die App anzugeben. Wird jemand positiv auf das Coronavirus getestet, kann der Gesundheitsdienst überprüfen, wo sich diese Person mit der Luca-App eingeloggt hat. War sie im Bürgeramt, kann der Gesundheitsdienst beim Bürgeramt eine Anfrage stellen, die Daten derjenigen zu übermitteln, die sich zeitgleich mit der infizierten Person im Wartebereich des Bürgeramtes aufgehalten haben. Wichtig: Das Bürgeramt selbst hat keinerlei Zugriff auf diese verschlüsselten Daten und gestattet dem Gesundheitsdienst lediglich, die Daten zu empfangen und für die Kontaktnachverfolgung einzusetzen. Alle Daten, die in der Luca-App hinterlegt werden, werden bei der Bundesdruckerei gespeichert. Bei einer Abfrage durch einen Gesundheitsdienst wird dieser mit der Bundesdruckerei verbunden. Betreiber – beim Beispiel des Bürgeramtes und der Kfz-Zulassungsstelle also die Stadt – haben keinen Zugriff auf die Daten.

Wichtiges Mittel

„Digitale Plattformen sind ein wichtiges Mittel, um den Gesundheitsdienst bei der Kontaktnachverfolgung zu entlasten“, sagt Katharina Pötter, die Leiterin des Corona-Krisenstabes. Die digitale Nachverfolgung vereinfacht Abläufe und beschleunigt sie. So kann bei der Nachverfolgung wichtige Zeit gespart werden. Eine Erfassung auf Papier ist zudem hinsichtlich der Korrektheit und Lesbarkeit der angegeben Daten problematisch. Anders als bei der Luca-App haben Betreiber wie Gastwirte, Einzelhändler oder wie beim Beispiel des Bürgeramtes die Stadt bei der Papierlösung Zugriff auf die Daten. Wegen der Verschlüsselung, die einen Zugriff durch Dritte ausschließt, schätzt das Land Niedersachsen die Luca-App als die derzeit datenschutzfreundlichste App am Markt ein. Gleichzeitig werden mögliche Risiken jederzeit kritisch bewertet und die App weiter verbessert. Die Nutzung der App für die Kontaktnachverfolgung als Alternative zur Datenangabe auf Papier ist beim Besuch der städtischen Stellen selbstverständlich freiwillig.



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