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Startseite AktuellStaatsschutz ermittelt: Fake-Plakate unterstellen Alando Palais Rassismus
AktuellOsnabrück

Staatsschutz ermittelt: Fake-Plakate unterstellen Alando Palais Rassismus

von Jasmin Schulte 9. Mai 2022
von Jasmin Schulte 9. Mai 2022
Rund 250 bis 300 Plakate dieser Art hängen im gesamten Stadtgebiet / Foto: Stanehl
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Rund 250 bis 300 Plakate dieser Art hängen im gesamten Stadtgebiet. / Foto: Stanehl

Täuschend echt sehen die Plakate des Partytempels Alando Palais aus – nur der Text passt nicht. 250 bis 300 Plakate sollen im gesamten Stadtgebiet über Nacht aufgehängt worden sein. Jetzt ermittelt der Staatsschutz.

Die Worte „Ohne Masken ohne Migranten“ mit den Hashtags Türsteher und Einlasspolitik prangen groß auf den Plakaten. In den Sozialen Medien kochte die Debatte schnell hoch: Ein Fake oder ganz schlechter Humor?

„Natürlich sind die Plakate nicht echt und wir distanzieren uns klar von ihnen“, sagt Alando-Chef Frederik Heede auf Anfrage unserer Redaktion. Seines Wissens nach seien über Nacht 250 bis 300 Plakate im gesamten Stadtgebiet angebracht worden. Dazu habe man sogar die Plakatrahmen aufgeschraubt. „Das ist schon professionell gemacht worden“, sagt Heede.

Der Staatsschutz, der für die Bekämpfung von politisch motivierter Kriminalität zuständig ist, ermittelt nun. Am Vormittag habe man bereits DNA-Spuren genommen, nun sollen auch öffentliche Kameras wie etwa von Lokalen ausgewertet werden. Heede selbst – und nach eigenen Angaben auch der Staatsschutz – gehen von einer Gruppe aus, denn eine einzelne Person könne nicht über Nacht so viele Plakate in ganz Osnabrück auswechseln.

Türsteherpolitik im Alando

In den letzten Jahren sah sich die Diskothek immer wieder Vorwürfen bezüglich einer rassistischen Türpolitik ausgesetzt. „Das ist seit 22 Jahren so und das wird auch in den nächsten 20 Jahren immer wieder so sein“, sagt Heede. Jeden Abend habe man in Osnabrücks größter Diskothek 1.500 bis 2.000 Gäste, dass dort Fehler passieren, sei klar. Aber: „Ich brauche jeden Gast im Club zum Feiern und wir versuchen es, allen so schön wie möglich zu machen.“ Natürlich kommen an einem Abend nicht alle Personen herein. Wenn Menschen zu angetrunken seien oder aber etwa beleidigend auftreten, würden sie von der Security abgewiesen werden. Wenn derjenige es nach ein paar Minuten noch einmal probiere, komme er beim zweiten Mal mit Sicherheit rein, so der Clubchef weiter. Seit Juli 2021 arbeite man zudem mit einer weiteren Sicherheitsfirma aus Münster zusammen, die sonst vor allem für die Sicherheit bei offiziellen Veranstaltungen der Bundesregierung sorge. Diese sei sowohl beim Alando als auch bei der OsnabrückHalle für die Einlasskontrollen zuständig. Insgesamt kümmern sich in der Diskothek drei verschiedene Firmen um die Sicherheit der Partygäste.

Rund 250 bis 300 Plakate dieser Art hängen im gesamten Stadtgebiet / Foto: Stanehl

Am Willy-Brandt-Platz auf Höhe der Arbeitsagentur hängen die Fake-Plakate an Stromkästen. / Foto: Stanehl

Für das Alando Palais bedeuten diese schweren Vorwürfe auf den Fake-Plakaten einen „richtigen Schaden“. Einerseits, da alle Maiwochenplakate überklebt worden seien, und andererseits gehe mit ihnen ein großer Imageschaden einher. Gerade bei der Maiwoche zähle für den Partytempel jeder Kunde.

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Jasmin Schulte

Jasmin Schulte begann im März 2018 als Redakteurin für die Hasepost. Nach ihrem Studium der Germanistik und der Politikwissenschaft an der Universität Vechta absolvierte sie ein Volontariat bei der Hochschule Osnabrück. Weitere Stationen führten sie zu Tätigkeiten bei einer lokalen Werbeagentur und einem anderen Osnabrücker Verlag. Seit März 2022 ist Jasmin Schulte zurück bei der HASEPOST und leitet nun unsere Redaktion. Privat ist Jasmin Schulte als Übungsleiterin tätig, bloggt über Literatur und arbeitet an ihrem ersten eigenen Roman.

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