Start Aktuell Spieltriebe-Festival mit Zuschauerzuwachs und großem Erfolg beendet

Spieltriebe-Festival mit Zuschauerzuwachs und großem Erfolg beendet

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Am Wochenende fand das achte Spieltriebe-Festival in Osnabrück statt. Das Motto „Mensch“ lockte viele Zuschauer ins Theater. 

Zeitgenössisches Theater an drei Tagen in ganz Osnabrück: Vom 6. bis zum 8. September war das achte Spieltriebe-Festival unter dem Motto „Mensch“ an vielen spannenden Spielorten in der ganzen Stadt zu erleben. Unter der Leitung von Jens Peters und Birga Ipsen wurde bei insgesamt zwölf Projekten ein vielfältiges künstlerisches Spektrum auf fünf Routen geboten. Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Installationen fragten nach der Situation des Menschen im Zeitalter der Entgrenzung zwischen Körper und Maschine und der Konfektionierung des Menschen als Marke und Ware. Das Osnabrücker Symphonieorchester, das in dieser Saison sein 100-jähriges Bestehen feiert, war in drei Uraufführungen live zu erleben. Das Bürgerbühnenprojekt „Die Menschenfabrik“ eröffnete das Festival mit einer gekonnten Mischung aus Humor und Ernst und erwies sich schon am ersten Abend als Publikumshit.

Deutlicher Besucherzuwachs


Bei der achten Ausgabe des deutschlandweit etablierten Festivals waren mit über 1.400 Besucher mehr Zuschauer als beim vergangenen Spieltriebe-Festival auf den Routen unterwegs. Das Festival findet seit 2005 alle zwei Jahre statt und ist zu einer national und international wahrgenommen Plattform für junge Theaterkünstler aller Sparten geworden. Mit bis zu über 99 Prozent Auslastung konnte besonders die Route Rot „Gottes Konkurrenz“ einen großen Publikumszuspruch verzeichnen, dicht gefolgt von Route Blau „Süße Täuschung“. Der stärkste Tag mit ca. 93 Prozent Auslastung war Samstag, der 7. September. Insgesamt lag die Auslastung des Festivals bei knapp 80 Prozent. Besonders hervorzuheben ist das Engagement der Osnabrücker für ihr Festival: Als Gastgeber, als Routenguide, als Bürgerbühnenteilnehmer oder an den Spielstätten vor Ort wurde das Festival überall mit Leidenschaft und großem Einsatz unterstützt.


Vier Inszenierungen werden weiterhin zu sehen sein

Vier Inszenierungen des Festivals Spieltriebe werden weiter zu sehen sein: „Die Menschenfabrik“ nach Oskar Panizzas gleichnamiger Kurzgeschichte als Bürgerbühnenprojekt von Jakob Fedler ist ab sofort als Übernahme im Theater am Domhof zu erleben. Selina Girschweilers Inszenierung von Anne-Laure Bondoux‘ „Linus in der Stufenwelt“ wird ab sofort im emma-theater im Rahmen des Kinder- und Jugendtheaters OSKAR zu sehen sein. Kevin Rittbergers Auftragswerk „IKI.Radikalmensch“ ist als Uraufführung in der Inszenierung von Rieke Süßkow ab dem 14. September im emma-theater zu erleben und Sarah Berthiaumes „Nyotaimori“ ist als deutschsprachige Erstaufführung von Regisseurin Anna Werner ab dem 18. September ebenfalls im emma-theater zu sehen.

Brennende Fragen nach Gegenwart und Zukunft

Intendant Ralf Waldschmidt: „Der große Erfolg des Festivals zeigt, dass Theater gerade gesellschaftlich aktuelle Themen zur Diskussion stellen muss und das Publikum sich gemeinsam mit den Künstlern mit sehr persönlicher Beteiligung und Begeisterungsfähigkeit auf die Suche nach Antworten macht. Spieltriebe ist künstlerisches und gesellschaftliches Forum für brennende Fragen nach unserer Gegenwart und Zukunft. Das Festival hat sich in den letzten 14 Jahren zu einem wichtigen Ereignis der Theaterlandschaft entwickelt und ist längst zur unverzichtbaren Größe des Theaters Osnabrück geworden.“

PM
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