Osnabrück 🎧SPD-Stadtratsfraktion Osnabrück fordert Ausbau der Kontaktstelle Wohnraum

SPD-Stadtratsfraktion Osnabrück fordert Ausbau der Kontaktstelle Wohnraum

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Die SPD-Fraktion im Osnabrücker Stadtrat nimmt die Abwanderung von Altmietern aus ihren Stadtteilen, die durch Kernsanierungen und Abrisse bedingt wird, als Problem wahr. Sie fordert, dass Dienstleistungen der Kontaktstelle Wohnraum ausgeweitet werden, sodass auf Dauer gesehen bezahlbarer aber auch lebenswerter Wohnraum entsteht.

Als zunehmendes Problem nehme die wohnungspolitische Sprecherin der SPD Ratsfraktion, Susanne Hambürger dos Reis die zwanghafte Abwanderung von Altmietern aus ihren Stadtteilen bedingt durch Kernsanierungen oder Abrissen von in den Jahren gekommenen Gebäuden wahr. „Viele Wohngebäude sind in Osnabrück in die Jahre gekommen. Für einige gilt die grundgesetzlich festgeschriebene Regelung ‚Eigentum verpflichtet‘ leider nicht mehr. Einige Häuser im Stadtbild verfallen im wahrsten Sinne des Wortes. Das gilt auch für leerstehende Wohngebäude. Die Stadt Osnabrück benötigt auf der einen Seite dringend Wohnraum, leistet sich aber auf der anderen Seite unnötige Leerstände“, erläutert Hambürger dos Reis weiter.

Altbekannte Problematik

„Auch, wenn diese Gebäude – gesamtstädtisch gesehen – nur eine kleine Anzahl des großen Ganzen ausmachen, sind sie aus dem Blick der Stadtentwicklung schädlich. Abwanderungen von Altmietern im Quartier sind immer wieder zu beobachten und ein wiederkehrender Prozess, der deutlich macht, dass den Menschen in unserer Stadt ein städtischer Ansprechpartner fehlt, der ihnen Wohnraumkontakte in ihrem heimischen Viertel vermitteln kann. Diese Problematik ist schon lange bekannt und muss nun endlich gelöst werden“, verdeutlicht Frank Henning, Fraktionsvorsitzen der SPD im Rat.

Für lebenswerten und bezahlbaren Wohnraum

„Manche der Menschen sind körperlich eingeschränkt, verfügen über geringe Mittel oder haben einen negativen Schufa-Eintrag. Wohnen ist aber eine essentielle Lebensgrundlage. Es bedarf seitens der Stadt ein weiteres Instrument, um die Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund von Luxussanierung gekündigt werden, zu unterstützen. Sie benötigen eine Anlaufstelle, die ihnen Kontaktadressen für bezahlbaren Wohnraum vermittelt“, ergänzt Susanne Hambürger dos Reis. „Wir können uns vorstellen die Kontaktstelle Wohnraum personell so zu unterstützen, dass sie diese Aufgabe mit leisten kann. Mit den Akteuren des bezahlbaren Wohnraums am Osnabrücker Markt und der neuen WIO sollte nach unserer Meinung eine gute Vernetzung möglich sein“, so die SPD-Politikerin weiter. „Wir wollen, dass man in Osnabrück Hand in Hand in Sachen bezahlbarer und lebenswerter Wohnraum zusammenarbeitet. Die Osnabrückerinnen und Osnabrücker müssen hier mehr Unterstützung spüren. Sehr begrüßenswert finden wir das Modellprojekt von Stadt und Land zur Prävention von Wohnungslosigkeit. In der Prävention geht es hauptsächlich darum, zwischen Mietern und Vermietern zu vermitteln, bevor es zur Kündigung kommt. Eine sehr gute Maßnahme, um Wohnungslosigkeit zu verringern. Wir würden uns sehr wünschen, dass das Modellprojekt nach den zwei Jahren weitergeht und viele Bürger diese Unterstützung in Anspruch nehmen“, so Henning und Hambürger dos Reis abschließend.

Symbolfoto: Wohnraum.

PM
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