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SPD Osnabrück: Forderung nach Elterntaxis erhöht die Gefährdung von Kindern im Straßenverkehr

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Nachdem der Bund Osnabrücker Bürger (BOB) in der letzten Woche 30 Cent pro gefahrenem Kilometer für Elterntaxis gefordert hat, nimmt jetzt auch die SPD Osnabrück Stellung zur aktuellen Situation in Schulbussen.

„Die Forderung des BOB-Vereins durch vermehrte Eltern-Taxifahrten der vermeintlichen Enge in Bussen zu entgehen, ist verkehrspolitischer Irrsinn und gefährdet im hohen Maße die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr. Viele Eltern bringen schon jetzt ihre Kinder mit dem PKW zur Schule, parken dabei im Halteverbot, halten auf Zebrastreifen und Bushaltestellen oder lassen den Nachwuchs aus der „zweiten Reihe springen“. Das alles sind Gefahrensituation für unsere Kinder, die der Autofahrerverein offensichtlich noch erhöhen will. Es ist für uns nicht verständlich, welche Beweggründe dahinterstecken könnten, vernünftig sind sie jedoch nicht“, so Frank Henning, SPD-Fraktionsvorsitzender, und Susanne Hambürger dos Reis, verkehrspolitische Sprecherin der Rats-SPD.

„Ein Schlag ins Gesicht für Ehrenamtliche“

„Darüber hinaus wird das große ehrenamtliche Engagement der Eltern, die versuchen ihre Kinder sicher zur Schule zu bringen konterkariert. Der großartige Einsatz der vielen Eltern oder Großeltern, die als Schülerlotsen für eine sichere Straßenüberquerung an den Osnabrücker Schulen sorgen, aber auch der vorbildliche Voxtruper Walking Bus, bei dem Senioren, Studenten, aber auch Berufstätige die Schülerinnen und Schüler zur Schule begleiten, sind nur zwei Beispiele für Osnabrück, die durch den obigen Vorschlag einen Schlag ins Gesicht bekommen“, so Henning und Hambürger dos Reis weiter.

Risikobewusstsein Fördern

„In der aktuellen Corona-Situation ist es vielmehr angebracht, sich auf punktuelle Verbesserung des Busverkehrs zu verständigen. Meine schulpflichtigen Kinder berichten mir beispielsweise von genügend Platz in den Schulbussen, so dass das Problem der Überfüllung nicht in allen Verbindungen vorzuherrschen scheint“, weiß Henning zu berichten. „Wir müssen außerdem im Gegenteil dafür sorgen, dass der Weg zur Schule für unsere Kinder noch sicherer wird. Dazu gehören oben genannte Initiativen, aber auch die Einrichtung von Hol- und Bringzonen oder Elternhaltestellen und vor allem die altersgerechte Heranführung unserer Kinder an den Straßenverkehr, um das richtige Risikobewusstsein und Verständnis für diesen zu entwickeln“, schließt Hambürger dos Reis ab.



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