Osnabrück SPD-Fraktion möchte Förderung von Balkon-Solaranlagen

SPD-Fraktion möchte Förderung von Balkon-Solaranlagen

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Durch einen Vortrag an der Hochschule Osnabrück wurde die SPD auf “Balkon-Solaranlagen” aufmerksam. Die Fraktion sieht dies als Möglichkeit für Bürger Energie und auch Kosten zu sparen.

„In der Vortragsreihe der Scientists for Future ist die SPD-Fraktion durch einen Fachbeitrag von Jochen Baumeister, Hochschule Osnabrück, auf das Thema Kleinstphotovoltaikanlagen aufmerksam geworden. Wir sehen dies als Möglichkeit an, sowohl im Bereich des Wohneigentums, als auch im Mietwohnsektor, durch kleine Einspeisemengen einen Betrag zur Energiewende zu leisten“, erläutern Frank Henning, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, und Heiko Panzer, energiepolitischer SPD-Sprecher.

Stromrechnung durch Selbstversorgung reduzieren

„Das Balkon-Solar-System ist eine kompakte Photovoltaikanlage, die aus Solarmodulen sowie einem Modulwechselrichter zur Einspeisung in das eigene elektrische Hausversorgungsnetz besteht. Mieterinnen und Mieter können beispielsweise ihre eigene Stromrechnung reduzieren, indem sie damit Standby-Geräte, Ladenetzteile und Dauerläufer-Verbraucher wie Kühlschränke, Telefonanlagen oder Router selbst versorgen“, wissen Henning und Panzer zu berichten. „Darüber hinaus können je nach Wirkungsgrad die Anschaffungskosten innerhalb einer kurzen Laufzeit amortisiert werden. Die SPD-Fraktion sieht dieses System gerade als Möglichkeit für den Mietwohnsektor einen Beitrag für die Energiewende zu leisten und umweltschädlichen Strom aus Kohle-, Gas-, oder Atomkraftwerken zu vermeiden“, so die beiden SPD-Politiker weiter.

Von der Ratssitzung in das Bewusstsein der Bürger

„Wir werden in der kommenden Ratssitzung einen Antrag einbringen, der sich mit diesem Thema beschäftigt und zusätzlich die Stadt Osnabrück auffordert zu prüfen, ob eine lokale Förderung, anlehnend an die Fördermittel für Dachbegrünungen, eingerichtet werden kann. Auch sollen Mieter und Vermieter intensiver über die Selbstversorgungsgeräte informiert werden, damit diese mehr in das Bewusstsein der Bürger kommen“, bemerken Henning und Panzer abschließend.


PM
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