In der Rentendebatte hat die SPD-Bundestagsfraktion die Unionsspitze aufgefordert, das vereinbarte Rentenpaket trotz Kritik der Jungen Union zu beschließen. Zugleich lehnen die Junge Union und junge Unionsabgeordnete die derzeitige Fassung ab, während Kanzler Friedrich Merz sich auf dem Deutschlandtag der Jungen Union hinter die Vereinbarung in der Koalition stellte.
SPD dringt auf Beschluss des Rentenpakets
Arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Annika Klose sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: „Dass eine Parteijugend eigenständige politische Vorstellungen entwickelt, ist legitim“. Zudem sagte Klose den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: „Doch von Abgeordneten einer Regierungskoalition ist zu erwarten, dass sie sich ihrer Verantwortung stellen und ausgehandelte Kompromisse mittragen. Stabiles Regieren ist anders nicht möglich – und genau das erwarten die Menschen in diesem Land von uns.“
Kritik der Jungen Union und Rückendeckung durch Merz
Die Junge Union und junge Unionsabgeordnete lehnen das Rentenpaket in seiner derzeitigen Form ab. Kanzler Friedrich Merz stellte sich auf dem Deutschlandtag der Jungen Union hinter die Vereinbarung in der Koalition. Vor diesem Hintergrund sagte Klose den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: „Wir stehen, wie der Bundeskanzler, hinter der in der Regierung getroffenen Einigung“. Klose sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe weiter: „Ich erwarte, dass das Rentenpaket wie vereinbart Anfang des Jahres in Kraft tritt. Die Menschen in unserem Land verdienen Sicherheit und müssen von ihrer Rente im Alter gut leben können. Das gilt auch für kommende Generationen nach 2031.“
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .