SPD fordert staatliche Subventionen für energieintensive Unternehmen

Die SPD fordert staatliche Subventionen für energieintensive Unternehmen, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Abwanderung zu verhindern. Der SPD-Abgeordnete und Wirtschaftspolitiker Sebastian Roloff betont die Notwendigkeit effektiver Fördermöglichkeiten für den Umstieg auf Wasserstoff und ein Anpacken der Netzentgelte.

SPD fordert staatliche Unterstützung für energieintensive Unternehmen

In einem Interview mit dem “Spiegel” äußert der SPD-Wirtschaftspolitiker und Parteilinke Sebastian Roloff die Bedeutung des Supports für energieintensive Unternehmen. Er sieht die Notwendigkeit für staatliche Subventionen, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. “Deshalb müssen wir dringend dabei unterstützen, dass da, wo es möglich ist, ein Umstieg auf Wasserstoff gelingt und dass wir effektive Fördermöglichkeiten für die Transformation bereitstellen.” sagte Roloff.

Netzentgelte als zentraler Kostenfaktor

Darüber hinaus sieht Roloff eine Möglichkeit zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in niedrigeren Strompreisen, zu denen er sagt: “Ran an die Netzentgelte.”

Abwanderung aus energieintensiven Branchen verhindern

Auch die DGB-Chefin Yasmin Fahimi hatte kürzlich auf die Bedrohung der Abwanderung aus energieintensiven Branchen wie der Chemieindustrie oder Produzenten von Papier, Stahl und Zement hingewiesen, die unter den hohen Energiepreisen leiden.

Finanzierung der Subventionen

Zur Frage der Finanzierung der Subventionen trotz der derzeit angespannten Haushaltslage merkt Roloff an, dass es nun wichtiger sei zu investieren, als die Schwarze Null zu verfolgen. “Sonst ist in ein paar Jahren das Licht aus”, warnt der SPD-Abgeordnete. Er schlägt vor, die Schuldenbremse für investive Aufgaben zu lockern.


Liebe Leserin und lieber Leser, an dieser Stelle zeigen wir Ihnen künftig regelmäßig unsere eigene Kommentarfunktion an. Sie wird zukünftig die Kommentarfunktion auf Facebook ersetzen und ermöglicht es auch Leserinnen und Lesern, die Facebook nicht nutzen, aktiv zu kommentieren. FÜr die Nutzung setzen wir ein Login mit einem Google-Account voraus.

Diese Kommentarfunktion befindet sich derzeit noch im Testbetrieb. Wir bitten um Verständnis, wenn zu Beginn noch nicht alles so läuft, wie es sollte.

 
mit Material von dts Nachrichtenagentur
mit Material von dts Nachrichtenagentur
Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion