Trotz der niedrigen Zinsen, die es scheinbar unattraktiv machen, Geld auf die hohe Kante zu legen, entscheiden sich viele Menschen in Deutschland, zu sparen. Nicht zuletzt die starke Beschäftigung bietet aktuell vielen Haushalten die Gelegenheit, etwas Geld auf die Seite zu legen. Wir werfen einen Blick auf wichtige Tipps, die dazu einen wichtigen Teil beitragen können.

Bei den laufenden Kosten sparen

Wer in die Schuldenfalle gerät, muss dies in vielen Fällen den hohen laufenden Kosten anhaften. In manchen Haushalten nehmen diese bereits den Großteil des monatlich zur Verfügung stehenden Einkommens in Beschlag. So stehen überhaupt nicht mehr die Ressourcen zur Verfügung, die eigentlich notwendig gewesen wären, um etwas Geld beiseite zu legen. Zahlreiche digitale Dienstleistungen werden heute wie das Abonnement einer Zeitschrift monatlich bezahlt. Hinzu kommen Finanzierungen und Leasingverträge für diverse Luxusgüter, die dadurch nur auf den ersten Blick erschwinglich wurden. Hier empfiehlt es sich, zunächst einen Überblick über die aktuellen Verpflichtungen zu gewinnen.

Einige laufende Kosten lassen sich zwar nicht eliminieren, dafür allerdings deutlich senken. Dazu zählen zum Beispiel die Stromkosten, die bei einem vierköpfigen Haushalt jährlich deutlich in den vierstelligen Bereich hineinreichen. Ein Überblick über die eigene Strombilanz und weitere Wege zur Ersparnis finden Sie zum Beispiel auf strom-magazin.de. So ist es möglich, auch an dieser Stelle die persönlichen Kosten zu reduzieren.

Automatisiertes Sparen

Nicht jeder verfügt über die Willenskraft, um Geld beiseite zu legen. Schließlich bedeutet gerade das Ausgeben von Geld ein Stück Komfort, da wir die Leistungen anderer bequem damit in Anspruch nehmen können. Diesen Komfort weit in die Zukunft zu verschieben, nur um dadurch ein finanzielles Polster zu haben und Zinsen einstreichen zu können, kommt für viele Personen kaum in Frage. Entsprechend schwer fällt es dieser Zielgruppe, am Ende des Monats noch genügend Geld auf dem Konto zu haben, das effektiv angelegt werden kann.

In dieser Lage lohnt es sich, über ein automatisiertes System nachzudenken. Dafür ist nichts weiter notwendig, als ein zweites Konto ins Leben zu rufen, von dem kein Geld abgehoben wird. Stattdessen wandern alle Überweisungen der monatlichen Sparraten dorthin. Nun bietet sich die Chance, einen monatlichen Dauerauftrag vom Girokonto auf das Sparkonto einzurichten, bei dem etwa zehn Prozent des Einkommens überwiesen werden. Geschieht dies bereits in den ersten Tagen des Monats, so steht das gesamte Einkommen, das sich nun noch auf dem Konto befindet, zur freien Verfügung.

Mit Weitblick anlegen

Der deutsche Sparer blickt international auf einen besonderen Ruf. Viele sind der Meinung, niemand wäre besser dazu in der Lage, Geld auf die hohe Kante zu legen. Gleichzeitig gäbe es keine andere Nation, die so ziellos anlegt und einen großen Teil des Vermögens nach wie vor auf den Sparbüchern und Girokonten liegen hat. Tatsächlich ist es dort aufgrund der niedrigen Zinsen nicht möglich, auf einen Ertrag zu hoffen. Stattdessen frisst die Inflation bereits einen großen Teil des Wertes auf.

Gleichsam gab es auch in den letzten Jahren der niedrigen Zinsen attraktive Mittel und Wege, um angespartes Geld zu vermehren. Am Immobilienmarkt konnten ebenso große Gewinne erzielt werden, wie in der Welt der Aktien. Leider war nur ein kleiner Teil der Privatanleger wirklich dazu bereit, diesen Schritt ins vermeintliche Risiko zu gehen.