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Startseite Deutschland & die WeltSozialverband lehnt höhere Altersgrenze und Rentenkürzungen ab
Deutschland & die Welt

Sozialverband lehnt höhere Altersgrenze und Rentenkürzungen ab

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. April 2025
Foto: dts
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Der Sozialverband Deutschland (SoVD) weist aktuelle Forderungen nach einer längeren Lebensarbeitszeit entschieden zurück. Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier kritisiert die Vorschläge der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm und warnt vor einer weiteren Benachteiligung insbesondere von Frauen im Rentensystem.

SoVD kritisiert Vorschläge zu höherem Renteneintrittsalter

Die Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) hat Forderungen nach einer längeren Lebensarbeitszeit als „realitätsfern“ zurückgewiesen. Gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) erklärte sie: „Wer körperlich hart arbeitet oder gesundheitlich angeschlagen ist, schafft oft nicht einmal das heutige Rentenalter von 67.“ Engelmeier stellte klar: „Unser Ziel muss sein, dass alle Menschen gesund und würdevoll in Rente gehen können. Nicht, dass sie bis zum Umfallen arbeiten.“

Kritik an Äußerungen von Veronika Grimm

Mit ihren Aussagen reagierte Engelmeier auf Vorschläge von Wirtschaftsweise und Siemens-Energy-Aufsichtsrätin Veronika Grimm. Grimm hatte laut Funke-Mediengruppe eine Reform der Witwenrente sowie eine Anhebung des Rentenalters gefordert. In Bezug darauf sagte Engelmeier: „Wer wie Veronika Grimm kurz vor Ostern ernsthaft vorschlägt, die Witwenrente zu kürzen und das Renteneintrittsalter weiter anzuheben, ignoriert die Lebenswirklichkeit von Millionen Menschen.“

Rückendeckung für Frauen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien

Besonders Frauen seien von der Rentendiskussion betroffen, betonte Engelmeier. Viele hätten Kinder betreut oder Angehörige gepflegt. Sie erklärte: „Dass sie dadurch geringere Rentenansprüche haben, ist kein individueller Fehler, sondern Folge jahrzehntelanger politischer Versäumnisse.“ Mit Blick auf die aktuelle Debatte fügte sie hinzu: „Ihnen nun auch noch die Hinterbliebenenrente zu streichen, ist schlicht respektlos.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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