Deutschland & die WeltSozialdemokratische Europapolitiker werben für Macron

Sozialdemokratische Europapolitiker werben für Macron

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Foto: Emmanuel Macron auf einem Plakat, über dts

Brüssel (dts) – Sozialdemokratische Europapolitiker haben sich vor dem zweiten Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahl am 7. Mai für ein möglichst breites Bündnis zugunsten Emmanuel Macrons ausgesprochen. „Ich kann nur hoffen, dass sich jetzt alle Demokratinnen und Demokraten in der Stichwahl für Macron aussprechen“, sagte Michael Roth (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt und Beauftragter der Bundesregierung für die deutsch-französische Zusammenarbeit, der „Welt“. Roth zeigte sich erfreut über Macrons Abschneiden im ersten Wahlgang.

Dies zeigte, dass man „in diesen für Europa so schwierigen Zeiten mit klarer pro-europäischer Haltung Wählerinnen und Wähler überzeugen kann“. Nationalismus und Populismus seien, sagte Roth, „kein Schicksal, dem wir uns einfach so ergeben müssen. Im Gegenteil! Politikerinnen wie Le Pen sind zu schlagen.“ Der SPD-Europaabgeordnete Jo Leinen sagte, nun müssten „die Republikaner, das heißt alle staatsbewussten Franzosen das Übel Le Pen verhindern helfen“. Emmanuel Macron benötige „nun die Unterstützung sowohl der Wähler von Fillon als auch des linken Lagers“. Leinen sieht in Empfehlungen für die französischen Wähler aus dem Ausland kein grundsätzliches Problem. „Die Äußerungen aus dem Ausland sollten nicht übertrieben daherkommen. Dennoch sollten wir unsere Sympathien zeigen“, sagte Leinen der „Welt“. „Die Franzosen wissen ohnehin, dass das europäische Ausland sich Macron als Präsidenten wünscht, und nicht Le Pen.“ Man könne daher „jetzt richtig Flagge zeigen“, sagte der SPD-Politiker. „Wir sollten die Franzosen auffordern, nicht das letzte Jahrhundert zu wählen, sondern das 21. Jahrhundert. Le Pen steht für die Vergangenheit des nationalistischen Denkens, Macron für die Zukunft des europäischen Denkens. In gewissem Maße sollten sich die Europäer nun zu Macron bekennen.“

dts Nachrichtenagentur
Ein Artikel der Nachrichtenagentur dts.

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