Beim Thema Autoreifen scheiden sich unter den Autofahrern die Geister. Die einen schwören darauf, lieber mehr Geld auszugeben und die Pneus häufiger zu wechseln, die anderen sparen lieber bei den Ausgaben und fahren die Reifen bis zum Erreichen der Mindestprofiltiefe. Auch bei der Art der Reifen gibt es Differenzen, denn während klassisch in Sommer- und Winterreifen unterschieden wird, gibt es auch die Ganzjahresreifen als Alternative.

Die Reifen des Autos werden von vielen Fahrzeugbesitzern in Deutschland stiefmütterlich behandelt. Klaglos verrichten sie ihren Dienst, Pannen gibt es nur selten.Trotzdem ergibt es Sinn, dass Sie sich mit dem Thema näher auseinandersetzen, denn Reifen fungieren beim PKW als einziger Kontaktpunkt zum Asphalt. Sie beeinflussen damit unmittelbar die Fahreigenschaften des Autos und bringen den Fahrer bei allen Wetterverhältnissen sicher von A nach B.

Grundsätzlich können Reifen in drei Kategorien eingeteilt werden:

  1. Sommerreifen
  2. Winterreifen
  3. Allwetterreifen/Ganzjahresreifen

Essenziell ist eine Unterscheidung bei den Pneus, weil im Sommer wärmere Temperaturen als im Winter herrschen, was sich unmittelbar auf die Härte der Gummis auswirkt. Folglich weisen Winterreifen tendenziell ein weicheres und gröberes Profil auf, um auch bei Eis und Schnee keine Traktion zu verlieren.

Genauso wie Sommer- und Winterreifen können auch Allwetterreifen inzwischen sogar im Internet kostengünstig erworben und nach Hause geliefert werden. Hier finden Sie gute Reifen online www.pkwteile.de.

Gegenüber den spezialisierten Pneus haben Allwetterreifen sowohl Vorteile, als auch Nachteile:

Vorteile Nachteile
Keine Einlagerung von zwei Radsätzen notwendigGgf. Einschränkung des Versicherungsschutzes
Radwechsel entfälltNicht in allen Reifengrößen lieferbar
Reifendrucksensoren nur einmal notwendigEinschränkungen bei der Performance

Alter, Profiltiefe und Breite der Pneus für Fahrverhalten entscheidend

Neben dem Reifentypus sind Parameter wie das Alter, die Profiltiefe, die Breite, die Größe und der Luftdruck des Autoreifens entscheidend. Beim Alter gibt es keine gesetzliche Grundlage, der Gesetzgeber regelt lediglich die Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern.

Wie alt ein Reifen ist, können Sie auf der Seitenwand eines Pneus ablesen. Innerhalb der DOT-Nummer befindet sich hierzu eine vierstellige Ziffernfolge zum Produktionsdatum. Reifen verlieren mit zunehmendem Alter an Leistung – älter als zwei Jahre sollte kein Neureifen sein. Das Gummi an sich ist bei Autoreifen bis zu einem Richtalter von etwa zehn Jahren verwendbar – in der Praxis sind Reifen bis dahin längst verschlissen.

Bei der Reifenbreite und Größe gilt es, zunächst die zugelassenen Größen in der Zulassungsbescheinigung zu evaluieren und im Anschluss die goldene Mitte zu finden, denn einerseits bieten größere respektive breitere Reifen mehr Grip, andererseits erhöhen sie aber auch den Rollwiderstand und führen damit zu mehr Verbrauch. Ähnlich verhält es sich beim Luftdruck.

Weitere interessante Informationen zum Thema lassen sich auch auf YOUTUBE.com finden.

Warum günstige Preise bei Autoreifen am Ende teuer werden können

Geld in einem Portmonee auf einem Holztisch.
Wer zu viel Geld beim Kauf von Autoreifen sparen möchte, geht Risiken bei der Haltbarkeit und den Fahreigenschaften ein. Bildquelle: Bru-nO / pixabay.com

Während auch die Gummimischung der Autoreifen maßgeblich die Fahreigenschaften des Fahrzeugs beeinflussen kann – weich führt zu mehr Grip, mehr Verschleiß sowie mehr Verbrauch und vice versa – sollten Autofahrer bei der Wahl ihres neuen Reifens nicht zu sehr auf preisliche Einsparungen fixiert sein.

Besonders günstige Reifen bieten im Durchschnitt schlechtere Fahreigenschaften als teurere Pneus und können sich beispielsweise auch bei Aquaplaning weniger gutmütig verhalten.

Auch beim Gebrauchtkauf sollten preisbewusste Reifenkäufer vorsichtig sein. Besonderes Augenmerk zu legen ist dabei auf den konkreten Zustand der Gummis, auch wenn das Produktionsdatum noch innerhalb der Karenzzeit liegt. Ebenfalls sollten Sie eine genaue Kontrolle auf Schäden durchführen und zwar nicht nur am Profil selbst, sondern auch an der Karkasse.