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Sparen und Vermögen aufbauen – viele Deutsche hat es in der Vergangenheit her in Richtung konservativer Anlageformen gezogen. Aktiengeschäfte waren eher Profis und Spekulanten vorbehalten. Der Durchschnittsverbraucher investierte sein Geld lieber in Sparverträge und freute sich über die erwirtschafteten Zinsen. Selbst nach Abzug der Inflation blieb immer noch etwas übrig. Damit ist allerdings seit den Krisen der vergangenen 10 Jahre Schluss. Die Europäische Zentralbank hat schrittweise die Leitzinsen nach unten korrigiert, um Konjunktur und Wirtschaft in der Eurozone zu stützen. Die Folge: Während Kredite in der Vergangenheit immer billiger geworden sind, haben Sparer „die Zeche gezahlt“.

Hintergrund: Je niedriger die Zinsen für Kredite wurden, desto stärker setzten Banken und Versicherer den Rotstift bei den Zinssätzen für Sparprodukte an. Deutlich spürbar wird diese Entwicklung beispielsweise im Hinblick auf Sparanlagen mit 3-monatiger Kündigungsfrist (beispielsweise Sparbücher). Letztere haben im April 2011 noch eine Verzinsung von 1,51 Prozent erzielt. Laut Zinsstatistik der Bundesbank ist dieser Habenzins inzwischen (Januar 2018) bei 0,18 Prozent angekommen. Abzüglich Inflation und Abgeltungssteuer bleibt nicht einmal die schwarze Null. Börsengehandelte Kapitalanlagen haben auf der anderen Seite hohe Renditen eingefahren. Kein Wunder also, dass Aktien und Co. über die Jahre an Bedeutung gewonnen haben. Was müssen Einsteiger beachten?

Abbildung 1: Trading als Alternative zu sicheren Spareinlagen – sinnvoll oder nicht?

Trading – was ist das genau?

Der Begriff Trading wird heute umgangssprachlich mitunter in einer Art und Weise verwendet, die vom Standpunkt eines Laien betrachtet irreführend sein kann. Seinen Ursprung hat der Begriff im englischen Sprachraum und die Ausübung von Finanzmarktgeschäften. Die Bezeichnung Wertpapiergeschäft wird an dieser Stelle absichtlich vermieden, da Trader/Händler nicht nur Wertpapiere wie Aktien handeln, sondern auch Derivate. Was kann ein Trader heute alles handeln?

Aktienhandel: Aktien sind Anteilsscheine an einem Unternehmen. Anleger können damit auf zwei Wegen einen Ertrag realisieren. Auf der einen Seite wird die Aktie zu einem Preis X verkauft und zu einer Summe X + Kursgewinn verkauft. Hierdurch realisiert das Trading auf Aktien einen Verkaufsgewinn. Andererseits haben Aktieninhaber das Recht auf eine Beteiligung am Unternehmenserfolg. Dividendenzahlungen sorgen zusätzlich für Erträge. Allerdings sind diese nicht planbar und von verschiedenen Faktoren abhängig.

Fonds und ETFs: Investmentfonds basieren auf der Idee, Geld in einen Topf einzuzahlen. Dieses Sondervermögen wird von Anlageexperten verwaltet und am Kapitalmarkt/den Börsen angelegt. Fonds können sich auf Aktien, Rohstoffe, Indizes oder verschiedene Märkte spezialisieren. Der Vorteil besteht darin, dass sich ein Trader bei Fonds nicht mehr um die Verwaltung kümmern muss. ETFs sind eine besondere Form der Investmentfonds. Es handelt sich hierbei um börsengehandelte Fonds, welche im Regelfall einen Index nachbilden. Das passive Management macht diese Fondsvariante im Vergleich zu anderen Investmentfonds günstig. Beliebt ist deren Einsatz für Sparpläne, da sich so der Durchschnittskosteneffekt ausnutzen lässt.

CFDs: Die Abkürzung steht für Contract for Difference – oder auf deutsch: Differenzkontrakt. Es handelt sich um ein Derivat, da Trader nicht direkt ein Wertpapier handeln, sondern auf die Kursdifferenz zwischen Ein- und Ausstiegszeitpunkt traden. Gehandelt werden CFDs normalerweise mit einem Hebel. Heißt: Der Trader hinterlegt eine Sicherheitsleistung und kann über den Hebel damit eine wesentlich höhere Kapitalsumme bewegen. Allerdings ist dieses Geschäft nicht ohne Risiko, da der Hebel in beide Richtungen wirkt.

Forex: Hierunter werden Währungen zusammengefasst. Trader haben hier die Schwankungen zwischen zwei Währungen – etwa USD und EUR – im Fokus. Häufig auch als FX Trading bezeichnet, bieten Broker in diesem Bereich ebenfalls den Handel mit Hebel an. Damit machen sich bereits kleine Schwankungen zum Vor- oder Nachteil des Traders bemerkbar.

Was macht einen guten Broker aus?

Um als Trader auf lange Sicht Erfolg zu haben, braucht es verschiedene Fertigkeiten und Erfahrung. Ein Anleger muss:

– Orderzusätze kennen
– Charts analysieren können
– Marktnachrichten im Auge behalten.

Ein weiterer wesentlicher Punkt betrifft den Broker. Dessen Auswahl kann entscheidend für den Erfolg sein – hierfür gibt es verschiedene Anbieter, die sich auf Trading spezialisiert haben. Auch laut den Erfahrungen von aktien-depot.de sollten potenzielle Anleger jedoch durchaus einen zweiten Blick auf die Leistungen werfen, wie hier bei DEGIRO geschehen. Ausschlaggebend für den Kunden sind hier unter anderem:

– Gebühren
– Handelsplattform
– Assetportfolio und Märkte
– Support
– Lizenz.

Bezüglich der Handelsplattform sollten Tradern beispielsweise Zugriff auf ein leistungsstarkes Tool haben, mit dem sich Indikatoren – wie Bollinger Bands oder MA – darstellen lassen und individuelle Anpassungen in der Chartdarstellung möglich sind.
Hinsichtlich der Lizenz und Sicherheit steht die Frage im Raum, welche Finanzmarktaufsicht – etwa die BaFin oder FCA (UK) zuständig ist oder wie die Gelder verwahrt werden. Letzteres kann eine Rolle spielen, wenn es zu einer Insolvenz des Brokers kommt.

Bekannte Broker: Flatex und Degiro

Die Brokerszene bietet eine sehr breite Auswahl. Zu den bekannten Anbietern gehört Flatex. Das Unternehmen ist besonders durch sein Gebührenmodell bekannt geworden, welches sich an bekannten Flatrate-Modellen orientiert. Gehandelt werden mit Flatex unter anderem Aktien über nationale und internationale Börsen. Parallel bietet der Broker den CFD- und FX-Handel an.
Degiro ist ein Anbieter aus den Niederlanden, welcher seit einigen Jahren deutsche Trader anspricht. Im Kern setzt der Broker auf ein sehr breites Portfolio an Handelsplätzen und Produkten, auf welche Trader Zugriff haben. Gegenüber Konkurrenten versucht sich Degiro – neben der Auswahl an Assets – über den Preis abzusetzen. Dennoch lohnt sich der Blick auf die Leistungen.

Abbildung 2: Die Risiken beim Traden sollten interessierten Personen bewusst sein – durch entsprechende Maßnahmen kann dieses durchaus eindämmen.

Fazit: Mit dem richtigen Broker traden

Zinsen haben für den Vermögensaufbau in den letzten Jahren an Bedeutung verloren. Wertpapiere sind auf der anderen Seite wesentlich interessanter geworden. Einsteiger stehen in diesem Zusammenhang vor Herausforderungen. Wie die richtigen Entscheidungen treffen? Ohne gewisse Fähigkeiten und Erfahrungen drohen Verluste. Mit der Auswahl des richtigen Brokers lässt sich diese Hürde nehmen – Stichwort Demokonto. Letzteres bietet die Chance, ohne Risiko und kostenlos auf CFDs oder Währungen zu handeln. Ein Aspekt, welcher in der Entscheidung für einen Broker eine Rolle spielen muss. Darüber hinaus zählen natürlich auch noch andere Faktoren, zu denen die Gebühren genauso gehören wie die Märkte und Handelsarten, die der Broker unterstützt. Wer sich jedoch entsprechend vorbereitet und bereit ist, sich in die Materie einzufinden, kann durchaus Erfolge feiern.