Im südwestlichen Niedersachsen liegt Osnabrück als Oberzentrum. Die Stadt gilt als wirtschaftlicher Knotenpunkt und ist ein bedeutender Standort für die Metall- und Logistikbranche. Eigentlich verzeichnete die Stadt seit des Jahrtausendwechsels laufend konstant bleibende Einwohnerzahlen. Die Zuzüge und Wegzüge vielen in etwa gleich aus. Jedoch kann seit den vergangenen Jahren die Universitätsstadt steigen Zuzüge vermerken. Wie in anderen Städten auch ist in Osnabrück die Mietsituation für Mieter und auch Vermieter nicht immer einfach. Oft entstehen gerade beim Thema Mieterhöhungen, Nebenkostenabrechnungen und Nachforderungen Streitpunkte zwischen dem Mieter und dem Vermieter. Dabei darf eine Mieterhöhung zum Beispiel eigentlich nur nach bestimmten Regeln erfolgen. Einen Anhaltspunkt kann hier gut der Mietpreisspiegel für Osnabrück sein.

Dieser dient nämlich Mietern und auch Vermietern gleichermaßen als Informationsquelle für die Osnabrücker Bürger. Ein aktueller Mietspiegel legt die Zahlen der amtlichen Wohngeldstatistik und die entsprechenden Daten der an der Herausgabe des Mietpreisspiegels Mitwirkenden zugrunde. Diese Werte beziehen sich ausschließlich auf nicht preisgebundene Wohnungen. Die Stadt Osnabrück ist der Herausgeber des Mietpreisspiegels. Mitwirkende sind dazu der Verein „Haus und Grund Osnabrück, Verein der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Osnabrück“, der „Mieterverein für Osnabrück und Umgebung“ und der „Immobilienverband Deutschland, IVD Nord West“. Dieser Mietpreisspiegel sollte aber nur als grundsätzliche Orientierungshilfe für die Vertragspartner auf dem Wohnungsmarkt dienen. Er ist nur für nicht preisgebundene Wohnungen anzusehen und bietet so lediglich einen Rahmencharakter. In ein bestehendes Vertragsrecht wird er nicht eingreifen und die Vertragsfreiheit bei einem Neuabschluss von Mietverträgen wird durch ihn auch nicht berührt. Der Mietspiegel ist auch nicht bei möblierten Wohnungen anwendbar und ebenso nicht bei Kleinstwohnungen oder Einfamilienhäusern.

Bei Streitigkeiten über eine gute Rechtsschutzversicherung verfügen

Es ist leider so, wie es ist, das Verhältnis zwischen den Mietern und Vermietern beinhaltet immer viel Konfliktpotenzial, weswegen meist eine Rechtsschutzversicherung empfohlen wird. Für Vermieter bietet sich da eine passende Vermieterrechtsschutzversicherung an. Immer wieder ist beim Thema Mietverhältnis von ausstehenden Mieten, Mietnomaden oder von Unstimmigkeiten bei Nebenkostenabrechnungen und Kündigungen aufgrund von Eigenbedarf die Rede. Da es auf dem Markt viele Anbieter für eine Rechtsschutzversicherung für Vermieter gibt, empfiehlt es sich vor dem Abschluss einer solchen sehr, einen Vermieterrechtsschutz Vergleich vorzunehmen.

In Deutschland leben tatsächlich mehr Menschen zur Miete als im Eigentum, denn der Großteil der Menschen kann sich ein Eigenheim nicht leisten. Trotz eines Bevölkerungsrückgangs in der Bundesrepublik insgesamt wird die Nachfrage nach Wohnungen in den Großstädten weiter ansteigen. Diese Situation wird das Mietverhältnis bestimmt nicht einfacher machen. Natürlich auch nicht für die Mieter. Bevor es wegen Streitigkeiten zu eskalieren droht, sollte man immer zuerst versuchen, über ein persönliches Gespräch die Unstimmigkeiten zu beseitigen. Viele Missverständnisse lassen sich so oft schneller und besser klären. Wer sich um einen ruhigen und freundlichen Umgangston bemüht, wird eher auf ein entsprechend offenes Gegenüber hoffen können und die Bereitschaft für einen friedlichen Kompromiss wird deutlich höher ausfallen. Ansonsten läuft man halt schnell Gefahr, dass die Angelegenheiten nur noch durch einen Rechtsstreit geklärt werden können.