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Schwarzer Tag für den VfL Osnabrück: Auch Co-Trainer Merlin Polzin wechselt zum HSV

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Am Montagnachmittag bestätigte auch der VfL was HASEPOST und zahlreiche andere Sportmedien über den Tag schon berichteten und ab 15:30 Uhr beim HSV Gegenstand eines virtuellen Pressetermins sein wird.

Nicht nur VfL-Trainer Daniel Thioune wechselt mit sofortiger Wirkung von der Hase an die Elbe, wo er neuer Cheftrainer wird. Auch Co-Trainer Merlin Polzin verlässt den VfL in Richtung HSV.
Über die Zukunft von Sportdirektor Benjamin Schmedes machten beide Vereine keine Angaben. Schmedes, der bereits als Chef-Scout beim HSV tätig war, wurde gerüchteweise auch schon im Fahrwasser von Thioune von der Bremer Brücke an den Volkspark gehandelt

Zu den Ablösemodalitäten vereinbarten beide Klubs Stillschweigen, der HSV berichtete auf seiner Website, dass Thioune beim HSV einen Zweijahresvertrag unterzeichnet hat.

Ziel für Thioune und den HSV: Erste Liga

Mit sportlichen Zielsetzungen geht Thioune nach Angaben des HSV sachlich um, dort wird er mit den Worten zitiert: „Dass der HSV zurück in die Bundesliga möchte, weiß jeder. Aber davon zu reden, bringt uns den Zielen nicht näher. Ich werde vom ersten Tag an mit meinem Team hart daran arbeiten, dass sich alle Spieler weiterentwickeln und wir erfolgreich Fußball spielen.“
Mit seiner Haltung trifft der neue Trainer auch bei Vorstand Boldt auf Zustimmung: „Wir sind uns der Corona- und Liga-bedingten neuen Situation bewusst und werden das nicht bejammern, sondern annehmen. Für uns geht es nun darum, unsere aktuellen Herausforderungen zu meistern und mit den vorhandenen Möglichkeiten ein Team zusammenzustellen. Daran arbeiten wir mit vollem Einsatz.“

Daniel Thioune beim HSV
Sein neuer Verein präsentiert Daniel Thioune schon vor der HSV-Raute (HSV Pressefoto)

Thioune geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Daniel Thioune wird auch von seinem bisherigen Verein zitiert: „Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, als Trainer nach dem Maximum zu streben. Auch wenn ich mich in Osnabrück und beim VfL sehr wohl gefühlt und mir die Entscheidung den Verein zu verlassen nicht leicht gemacht habe, möchte ich nun die Herausforderung beim Hamburger SV annehmen und freue mich darauf. Ich möchte mich bei den Verantwortlichen für das mir entgegengebrachte Vertrauen herzlich bedanken, sie haben mir den Weg als Trainer im Profibereich ermöglicht. Gleichzeitig danke ich der Mannschaft, dem weiteren Trainer- und Funktionsteam, allen Gremien, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle sowie des Nachwuchsleistungszentrums und nicht zuletzt allen Fans des VfL für die bedingungslose Unterstützung in den vergangenen Jahren. Das bleibt unvergessen und so gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.“


Hasepost
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